Moskau, 4.5.2026
Eine ukrainische Drohne ist in dieses luxuriöse Wohngebäude in der Moskauer Mosfilmowskaja-Straße eingeschlagen – die Bilder wurden von der Nachrichtenagentur Reuters verifiziert. Verletzt wurde niemand, das bestätigte der Bürgermeister – zwei weitere Drohnen habe die russische Luftabwehr abgeschossen.
Der Einschlag im Westen der Hauptstadt, in einem Gebiet, in dem sich auch viele Botschaften befinden, kommt für den Kreml zu einem heiklen Zeitpunkt. Schließlich wird im ganzen Land in nur wenigen Tagen die traditionelle Militärparade zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland im Jahr 1945 gefeiert.
Die ersten Proben für die Feierlichkeiten am 9. Mai fanden schon am vergangenen Wochenende statt.
Was früher eine groß angelegte Militär-Show war, soll nun deutlich reduziert werden. Das Verteidigungsministerium hatte bereits Ende April mitgeteilt, dass man in diesem Jahr die Parade ohne Raketen und Panzer stattfinden lässt – angeblich aus Sorge vor ukrainischen Drohnenangriffen. Neben »Drohnenangst« dürfte auch der Mangel an verfügbarer schwerer Technik eine Rolle spielen, da die an der Front in der Ukraine benötigt wird.
St.Petersburg
In St. Petersburg wurde bereits auf historisches Kriegsmaterial zurückgegriffen, um für Stimmung zu sorgen. Neben traditionellen Liedern aus dem sogenannten Großen Vaterländischen Krieg, wie der Kampf gegen Nazi-Deutschland in Russland genannt wird, standen auch sogenannte »Reenactments« auf dem Programm.
Moskau
Der aktuelle ukrainische Drohnenangriff in Moskau ist nicht der erste seiner Art. Russland meldet regelmäßig Drohnenangriffe auf den Großraum der Stadt, allerdings zielen diese eher auf Flughäfen und Militäranlagen – zivile Infrastruktur wird in der Hauptstadt eher selten beschädigt.

vor 2 Stunden
1








English (US) ·