Video-KI: ByteDance gibt Vorschau auf Seedance 2.5 mit 30-Sekunden-Clips

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30 Sekunden lange Videoclips und bis zu 50 multimodale Eingaben: Wenn das chinesische Technologieunternehmen ByteDance seine Versprechen Anfang Juli mit der Veröffentlichung von Seedance 2.5 einlösen kann, dürfte sich der TikTok-Mutterkonzern einen deutlichen Vorsprung vor anderen Video-KI-Modellen aufbauen. Auf der FORCE-Konferenz von Volcano Engine, der Cloudsparte von ByteDance, wurden jetzt erste Beispiele gezeigt, die mit dem Modell erzeugt wurden.

Viele Fragen bleiben aber noch offen. So etwa nach dem Preis für die Nutzung. Auch soll das Modell zunächst nur in China verfügbar sein, ist von Teilnehmern der Konferenz zu lesen. Eine weltweite Veröffentlichung soll aber schon kurze Zeit später erfolgen. Seedance 2.5 soll auch 3D-Modelle aus Blender und anderen 3D-Programmen verarbeiten können. Zugleich wurde angekündigt, dass Seedance 2.0 jetzt natives 4K mit 10-Bit-Farbtiefe unterstützen soll.

Seedance 2.0 ermöglichte lediglich 15 Sekunden lange Videoclips als Einzelsegment. 30-Sekünder sind zwar ebenfalls möglich, nutzen aber sequenzielle Stitching-Techniken zur Verbindung der Einzelsegmente. Außerdem sind nur bis zu 12 multimodale Inputs wie Referenzbilder und Audio möglich. Kurz nach Veröffentlichung gab es juristischen Ärger. Filmstudios und Streaminganbieter ärgerten sich über Urheberrechtsverletzungen.

Seedance 2.5 soll laut Berichten zudem besser den Prompts folgen – von einer 20-prozentigen Verbesserung ist hier die Rede. Zudem könnten per Smart Targeted Editing gezielt einzelne Bereiche eines erzeugten Videos verändert werden, ohne alles noch einmal neu generieren zu müssen. Zudem ist von weiteren verbesserten Kontrollmöglichkeiten und nativer Audiosynchronisierung zu lesen.

Bislang sind das alles Vorab-Berichte, doch China gibt zweifellos Gas bei Video-KI. Der direkte Gegenspieler in den USA ist Google mit Veo 3, das im Vergleich zu Seedance 2.0 als etwas stärker bei der Konsistenz und der filmischen Glaubwürdigkeit angesehen wird. OpenAI stellte seine Video-KI Sora Ende April ein.

(mki)

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