Der bekannte Leadsänger Victor Willis ist tot. Seine Bandkollegen der Village People gaben seinen Tod in den sozialen Medien bekannt. Er wurde 74 Jahre alt.
Quelle: DIE ZEIT, AFP, AP, sko , man 1. Juli 2026, 18:21 Uhr
Der Sänger der Band Village People, Victor Willis, ist tot. Das gaben seine Band und seine Ehefrau in den Sozialen Medien bekannt. Demzufolge starb er am Dienstag, dem 30. Juni, nach einer kurzen schweren Krankheit. »Mit tiefer Trauer geben wir den Tod von Victor Willis, dem Leadsänger der Village People, bekannt«, schrieb die Band. Seine Ehefrau bat um Privatsphäre für die Familie. Am 1. Juli wäre Willis 75 Jahre alt geworden.
Seine Verkleidung als Polizist bei Auftritten seiner Band machte Willis zur Kult-Ikone. Auch die anderen Bandmitglieder traten in Kostümen auf, die Berufe darstellten. Die Village People sind unter anderem für ihren Disco-Hit Y.M.C.A. bekannt. Die Band gründete sich in den 1970er Jahren und spielte vor allem Discomusik.
Die Village People werden der queeren Szene zugerechnet, in ihren Texten findet sich Unterstützung für die Bewegung für die Rechte Homosexueller. Ihre eingängige Musik machte sie jedoch für den Mainstream offen. 1994 traten die Village People sogar im Rahmen einer Weltmeisterschaft zusammen mit den Spielern der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf.
Neben dem Hit Y.M.C.A. wurden vor allem ihre Lieder In the Navy und Macho Man bekannt. Um die Verwendung ihrer Musik für den Wahlkampf gab es Streit: Nach der Verwendung von Y.M.C.A. bei einem Wahlkampfauftritt Donald Trumps wurde eine Klage angekündigt. Willis jedoch bedankte sich bei Trump für die Verwendung des Songs, der in seinen Augen keine Hymne der Schwulenbewegung sei. Später nahm die Band Trumps Nutzung ihrer Musik kommentarlos hin. Trump gilt weiterhin als Fan der Musik, zuletzt traten die Village People innerhalb einer Show zur Auslosung der Fußballweltmeisterschaft der Männer auf, zu der auch Trump geladen war.

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