Venezuela: Regierung und Opposition in Venezuela beginnen offiziellen Dialog

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Unter US-Schirmherrschaft laufen in Venezuela Gespräche über die Stärkung der Demokratie und den Schutz der Opposition. Nobelpreisträgerin Machado nimmt nicht teil.

Quelle: DIE ZEIT, AFP, epd, 7. August 2026, 7:32 Uhr

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Die Oppositionsführerin und frühere Exilantin Dinorah Figuera und Parlamentspräsident Jorge Rodríguez zu Beginn der Gespräche in Caracas © Leonardo Fernandez Viloria/​Reuters

In Venezuela haben Regierung und Opposition offiziell mit einem von den USA vermittelten Dialog begonnen. Bei den Gesprächen gehe es um die Stärkung der Demokratie und die Garantie politischer Rechte für die Opposition, hieß es zum Auftakt am Donnerstag. Zudem solle über das weitere Vorgehen nach dem schweren Erdbeben gesprochen werden, bei dem Ende Juni mehr als 6.000 Menschen ums Leben kamen.

Viele Venezolaner hoffen auf einen Übergangsprozess hin zu Neuwahlen – denn die Gespräche finden nach Monaten der politischen Unsicherheit statt: Im Januar war Venezuelas damaliger Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen »Drogenterrorismus« der Prozess gemacht werden soll.

Nach dem Eingreifen der Vereinigten Staaten hatte deren Präsident Donald Trump gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA. Später wurde die von der US-Regierung gestützte frühere Stellvertreterin Maduro, Delcy Rodríguez, zur Übergangspräsidentin ernannt.

Venezuelas Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado wurde nicht zu den Gesprächen eingeladen.

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