Venezuela: Interimsregierung spricht mit Opposition über demokratischen Übergang

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Oppositionspolitikerin Dinorah Figuera ist zurück aus dem Exil, mit Parlamentspräsident Rodríguez hat sie Gespräche geführt. Es geht um die Demokratisierung Venezuelas.

Quelle: DIE ZEIT, AFP, Aktualisiert am 19. Juni 2026, 8:47 Uhr

Venezuela Opposition Gespräche Jorge Rodríguez Dinorah Figuera
Venezuelas Parlamentspräsident Jorge Rodríguez und die Oppositionspolitikerin Dinorah Figuera sprechen über einen möglichen Demokratisierungsprozess des Landes. © Federico Parra/​AFP/​Getty Images

Die venezolanische Interimsregierung hat unter Vermittlung der USA Gespräche mit der Opposition über einen Demokratisierungsprozess des Landes aufgenommen. Bei einem Treffen zwischen Parlamentspräsident Jorge Rodríguez und der Oppositionspolitikerin Dinorah Figuera sei ein »Fahrplan für einen Dialog zum demokratischen Übergang« erörtert worden, sagte US-Außenamtssprecher Tommy Pigott. Dabei handle es sich um »einen ersten Schritt in einem wohlüberlegten Prozess zur Sicherung einer freien und offenen venezolanischen Gesellschaft«.

Die 65-jährige Ärztin und ehemalige Abgeordnete Figuera war am gestrigen Donnerstag nach acht Jahren im Exil nach Caracas zurückgekehrt. Die venezolanische Nationalversammlung bestätigte, dass Figuera sich »in ihrer Rolle als Vertreterin der Oppositionsabgeordneten der Legislaturperiode 2015–2020« mit Parlamentspräsident Rodríguez getroffen habe.

Trump: »Venezuela steht unter der Kontrolle der USA«

Im Januar war Venezuelas linksnationalistischer Präsident Nicolás Maduro bei einem US-Militäreinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen »Drogenterrorismus« der Prozess gemacht werden soll. Seine ehemalige Stellvertreterin Delcy Rodríguez wurde zur Übergangspräsidentin ernannt. US-Präsident Donald Trump hatte nach Maduros Sturz gesagt, Venezuela stehe nun unter der Kontrolle der USA.

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