Thüringen: Wagenknecht will AfD einbeziehen

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BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat sich gegen eine Fortsetzung der Brombeer-Koalition aus CDU, BSW und SPD in Thüringen ausgesprochen. Es gebe wenige inhaltliche Gemeinsamkeiten, sagte die Namensgeberin der Partei der Thüringer Allgemeinen Zeitung. Dies habe „der Glaubwürdigkeit des BSW schwer geschadet und die AfD nur noch stärker gemacht“, sagte Wagenknecht. „Auch in Thüringen wäre es besser, einen im Land breit akzeptierten, parteiunabhängigen Ministerpräsidenten zu suchen, der mit wechselnden Mehrheiten regiert – auch unter Einbeziehung der AfD.“ Thüringens Finanzministerin und BSW-Landesvorsitzende Katja Wolf wies die Kritik ihrer Parteikollegin zurück. Das Verhältnis zwischen Wolf und Wagenknecht gilt als deutlich abgekühlt. Wagenknecht hatte das Thüringer BSW immer wieder für seine Regierungsbeteiligung in Erfurt kritisiert. Die BSW-Gründerin sieht im Mitregieren mit CDU und SPD einen Grund für das Scheitern des BSW bei der Bundestagswahl 2025.

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