USA: US-Ministerium will offenbar zusätzlich 200 Milliarden für Irankrieg

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Das US-Verteidigungsministerium will Berichten zufolge 200 weitere Milliarden Dollar für den Irankrieg beantragen. Wann der Krieg endet, ist laut Pete Hegseth unklar.

19. März 2026, 15:22 Uhr Quelle: DIE ZEIT, Reuters, AFP, dpa, AP,

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Pete Hegseth
US-Verteidigungsminister Peter Hegseth will mehr Gelder für den Krieg im Iran. Die Summe von 200 Milliarden bestätigte er vor der Presse jedoch nicht. © Mandel Ngan/​AFP/​Getty Images

Das US-Verteidigungsministerium will laut Berichten für den Irankrieg zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 200 Milliarden Dollar (umgerechnet etwa 174 Milliarden Euro) beantragen. Das Ministerium habe eine entsprechende Bitte an das Weiße Haus geschickt, sagte ein hoher Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AP. Zuvor hatte die Washington Post über den Finanzierungsantrag berichtet.

Die Summe solle anscheinend zu den zusätzlichen Mitteln hinzukommen, die das Verteidigungsministerium bereits im vergangenen Jahr im Rahmen des Steuersenkungsgesetzes erhalten hat. Verteidigungsminister Pete Hegseth wollte die Zahl auf einer Pressekonferenz nicht direkt bestätigen. Er sagte nur, sie könne sich noch ändern. Er wolle sich an den Kongress wenden "und unsere Leute dort", um Gelder zu erhalten. "Es kostet Geld, Bösewichte zu töten."

Der Kongress bereitet sich auf einen neuen Ausgabenantrag des Pentagons vor. Ob er ihn genehmigen wird, ist unklar.

Hegseth: Gibt keinen Zeitplan

Zugleich sagte Hegseth, dass es keinen Zeitplan für ein Ende des Irankriegs gebe. Letztlich sei es Präsident Donald Trump, der über das Ende des Einsatzes entscheide. Er selbst würde "keinen endgültigen Zeitrahmen festlegen", sagte Hegseth.

Bereits vor zehn Tagen hatte Trump den Krieg "so gut wie beendet" genannt und als "kurzen Ausflug" bezeichnet. Seitdem setzen die USA und Israel ihre Luftangriffe jedoch unverändert fort. Israel und die USA hatten am 28. Februar mit massiven Luftangriffen auf den Iran begonnen. Der Iran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

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