US-Präsident Donald Trump will die Waffenruhe mit Iran ein weiteres Mal verlängern. Das teilte er am Dienstagabend auf seiner Plattform Truth Social mit. Auf Bitten Pakistans hin werde er von Angriffen absehen, bis die Führung in Iran einen geeigneten Vorschlag unterbreite und Gespräche abgeschlossen seien, »auf die eine oder die andere Art und Weise«.
»Ich habe daher unser Militär angewiesen, die Blockade fortzusetzen und in jeder Hinsicht bereit und einsatzfähig zu bleiben, und werde daher den Waffenstillstand so lange verlängern, bis ihr Vorschlag vorgelegt und die Gespräche auf die eine oder andere Weise abgeschlossen sind«, so Trump. Es war zunächst unklar, ob sich auch Israel wie zuletzt an die Waffenruhe gebunden fühlt. Auch aus Iran lag zunächst keine Reaktion vor.
Nur Stunden vorher hatte er noch deutlich gemacht, dass er die Waffenruhe ohne eine langfristige Einigung nicht verlängern wolle. Im US-Fernsehsender CNBC hatte er am Morgen gesagt, er sei bereit zu bombardieren.
Die Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran hätten diese Woche in Pakistan fortgesetzt werden sollen. Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim allerdings meldete, würden iranische Vertreter nicht zu Verhandlungen nach Pakistan reisen. Die USA seien von »übertriebenen Forderungen« in den vergangenen Tagen nicht abgerückt und es habe daher keine nennenswerten Fortschritte gegeben, hieß es weiter. Unter diesen Umständen sei eine Teilnahme an den Verhandlungen »reine Zeitverschwendung« sei, hieß es in dem Bericht.
Vizepräsident JD Vance sagte seine Reise nach Pakistan am Dienstag ab. Damit sind die Verhandlungen fürs Erste ausgesetzt. Wie die »New York Times« berichtet , begründet die US-Regierung den Schritt damit, dass Teheran nicht auf US-amerikanische Positionen und Forderungen eingegangen sei. Die Waffenruhe zwischen den USA und Iran läuft am Mittwoch aus.
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