Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß ist bekannt dafür, auf Kriegsfuß mit Spielerberatern zu stehen. Jetzt aber hat der 74-Jährige den Ton noch einmal verschärft.
Bei einem Auftritt in der Frankfurt School of Finance & Management in Frankfurt am Main sagte Hoeneß laut »Kicker« über die Beraterbranche: »Es gibt sehr viele seriöse Berater, und es gibt sehr viele Halsabschneider. Es muss uns allen gelingen, die Halsabschneider auszusortieren. Teilweise gibt es für drei Mittagessen zehn Millionen, das kann es nicht sein.«
Entscheidend sei laut Hoeneß, dass der Berater nicht denke, er müsse mehr verdienen als der Spieler. »Wir haben das Thema auch bei uns sehr kontrovers diskutiert und werden in den nächsten Monaten versuchen, ein Konzept zu entwickeln, dass wir uns das nicht mehr gefallen lassen.«
1,167 Milliarden Euro an Honoraren 2025
Seit vielen Jahren versuchen Clubs, die Einnahmen von Spielerberatern zu begrenzen. Das hat bisher aber nichts gebracht.
Hoeneß damals weiter: »Wir werden vielleicht auch den ein oder anderen Berater – wenn er sich unfair verhält – auf eine Liste nehmen und ihm sagen, dass wir Spieler, die er vertritt, nicht mehr verpflichten werden.«
Upamecano verlängerte schließlich bei den Münchnern – und soll dort jetzt zu einem der Topverdiener aufgestiegen sein.

vor 2 Stunden
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