Im Norden der Region Sumy haben ukrainische Einheiten zuletzt die russischen Angreifer zurückgedrängt. Russische Truppen rückten in der Stadt Wowtschansk vor.
Aktualisiert am 23. April 2026, 9:12 Uhr
Ukrainische Streitkräfte haben offenbar das Dorf Andrijiwka im Norden der Region Sumy befreit. Das geht aus dem aktuellen Lagebericht des Institute for the Study of War (ISW) hervor. Geolokalisierte Aufnahmen zeigen demnach, dass ukrainische Soldaten Stellungen im Norden des Dorfes halten.
Laut einem ukrainischen Militärsprecher nutzt Russlands Militär in der Region weiterhin Rohrleitungen, um einzelne Soldaten hinter die ukrainischen Linien zu bringen. Die Soldaten kriechen dazu den Angaben nach mehrere Tage lang durch Rohre, um sich vor ukrainischen Drohnen zu verstecken – seien sie weit genug vorgedrungen, griffen sie an.
Weitere Aufnahmen zeigen laut ISW, dass russische Truppen in der benachbarten Region Charkiw vorgerückt sind, und zwar im Norden und Süden der Stadt Wowtschansk. Ein russischer Militärblogger schrieb, die Armee sei auch an einer anderen Stelle nordöstlich von Charkiw-Stadt vorgedrungen. Dafür gibt es laut dem ISW aber keine Belege. Das Institut beobachtet außerdem, dass Russlands Armee ihre Luftabwehr entlang der Grenze zu den Regionen Sumy und Charkiw verstärkt.
Die Staatsanwaltschaft der Charkiw-Region berichtet, dass die russischen Streitkräfte weiter in großem Umfang Jagd auf Zivilisten in der Region machen; zuletzt habe eine russische Drohne bei Tscherkassy ein ziviles Fahrzeug getroffen, wobei ein Zivilist getötet und ein weiterer verletzt wurde.
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