Attacken der ukrainischen Armee auf russische Stellungen in der Region Donezk
Foto:Press Service Of The 24 Mechanized Brigade / EPA
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Die ukrainische Armee will trotz der Waffenruhe-Gespräche mit den USA eine neue Offensive gegen russische Truppen starten. Das kündigte Oberbefehlshaber Oleksandr Syrsky in einem Interview an. Er geht davon aus, dass Russland sich weiter die gesamte Ukraine einverleiben wolle. »Daher werden wir entsprechend Offensivoperationen durchführen«, sagte er dem ukrainischen Medienportal »LB.ua«.
Diese strategische Verteidigungsinitiative sei notwendig, weil die Ukraine allein durch Verteidigung keinen Sieg erringen könne. Ziel sei es, den Feind Russland zu einem noch höheren Aufwand bei Personal, Munition und Bewaffnung zu bringen.
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Schon jetzt seien die Verluste der Russen bei den Kämpfen höher als auf ukrainischer Seite. Der Ukraine sei es gelungen, ihre Verluste weiter zu reduzieren, sagte Syrsky.
Die Ukraine verteidigt sich inzwischen seit fast vier Jahren mit westlicher Militärhilfe gegen den russischen Angriffskrieg. Zuletzt hatten Vertreter der Ukraine und der USA über eine Waffenruhe und mögliche Wege zu einem Frieden gesprochen. Verschiedene Pläne hatten aber nicht zu diplomatischen Durchbrüchen geführt. Die Gespräche finden ohne russische Beteiligung statt.
Laut Oberbefehlshaber Syrsky gibt es Erfolge bei der Mobilmachung und der Ausrüstung der ukrainischen Soldaten. Die Ergebnisse seien besser als noch vor sieben Monaten.
Ukraine mahnt beschädigte Energieinfrastruktur an
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj berichtete indes von weiteren Gesprächen seines Chefunterhändlers Rustem Umjerow in den USA mit Beauftragten von Präsident Donald Trump über eine mögliche künftige Nachkriegsordnung. Die Arbeit an Dokumenten, die für eine Beendigung des Kriegs notwendig seien, liefe weiter, sagte Selenskyj.
Die Ukraine habe die Verhandlungen erneut auch genutzt, um die US-Seite auf die russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes hinzuweisen. Besonders in der Hauptstadt Kyjiw sei die Lage angesichts der Schäden weiter extrem hart, sagte Selenskyj. Er forderte erneut mehr internationalen Druck auf Russland, den Krieg zu beenden.
Umjerow berichtete, dass sich die ukrainische Delegation unter anderem mit dem US-Beauftragten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner getroffen habe. Es sei erneut um den Wiederaufbau der Ukraine und um Sicherheitsgarantien vor künftigen russischen Angriffen nach einem möglichen Kriegsende gegangen. Details nannte Umjerow nicht. Die Gespräche sollten auch in den kommenden Tagen beim Weltwirtschaftsforum in Davos fortgesetzt werden.
Was Donald Trumps aggressive Außenpolitik für die Ukraine bedeutet, lesen Sie hier .

vor 3 Stunden
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