Udo Lindenberg: Musiker eröffnet in Hamburg einen Modellzug mit den Stationen seiner Karriere

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»Der Sonderzug im Miniatur Wunderland ist für mich eine große Ehre«, sagte der Musiker, Maler und Hamburger Ehrenbürger bei der offiziellen Inbetriebnahme der Lok und der acht detailreich gestalteten Waggons.

Der Zug erzählt das Leben der Rocklegende – von der Kindheit in Gronau, über seine Zeit in Libyen, Erlebnisse in der DDR bis zu aktuellen Erfolgen, wie dem Hit »Komet». Im ersten Waggon ist der junge Udo etwa in den Fünfzigerjahren in Gronau am Schlagzeug zu sehen.

Von da an sei es für ihn in die große weite Welt gegangen, sagte Lindenberg. Besonders beeindruckten ihn neben den vielen Details am Zug auch die Visualisierung der deutsch-deutschen Geschichte. So wird in einem Waggon der Fall der Mauer dargestellt.

Lindenberg schicke den Zug gemeinsam mit den Wunderland-Gründern Gerrit und Frederik Braun persönlich auf die Schiene. Der Miniatur-Zug sei über mehrere Monate in enger Zusammenarbeit mit Lindenberg entstanden, hieß es vom Miniatur Wunderland.

Weitere Ausstellung in Hamburg startet

Es ist nicht die einzige Ehrung in Hamburg in diesem Jahr. Zum 80. Geburtstag gibt es außerdem eine große Ausstellung über den Künstler. Mit »Udoversum» entstehe eine Schau, die das außergewöhnliche Leben und Werk einer der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Kultur feiert, teilte der Veranstalter Semmel Concerts mit. Vom 30. April bis zum 4. Oktober soll im Stilwerk Hamburg die Welt des Künstlers in all ihren Facetten erlebbar werden – als Musiker, Maler, Rebell und Ikone.

Die Ausstellung zeige bislang unveröffentlichte Exponate aus Lindenbergs Leben: Bühnenoutfits, Instrumente, handgeschriebene Songtexte, persönliche Notizen, Fotografien und Erinnerungsstücke, die intime Einblicke in das Leben eines außergewöhnlichen Künstlers geben.

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