Türkei: Hauptprozess gegen türkischen Oppositionsführer İmamoğlu gestartet
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In Istanbul hat der Hauptprozess gegen den Oppositionspolitiker Ekrem İmamoğlu begonnen. Dem Gegner des türkischen Präsidenten Erdoğan drohen mehr als 2.000 Jahre Haft.
9. März 2026, 10:03 Uhr
Quelle: DIE ZEIT,
dpa,
jse
Artikelzusammenfassung
Der Hauptprozess gegen den ehemaligen Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu hat begonnen, nachdem er im März letzten Jahres festgenommen und abgesetzt wurde. İmamoğlu wird die Gründung einer kriminellen Vereinigung, Bestechung und Geldwäsche vorgeworfen, mit einer möglichen Haftstrafe von über 2.000 Jahren. Seine Festnahme löste landesweit Proteste aus und symbolisiert eine neue Repressionswelle gegen die Opposition in der Türkei. Kritiker sehen den Prozess als politisch motiviert an, da insgesamt 407 Menschen angeklagt sind, darunter Anwälte, Sprecher und Journalisten von İmamoğlu. Die Situation wird weiterhin von Menschenrechtsorganisationen und Kritikern beobachtet.
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In der Türkei hat der Hauptprozess gegen den ehemaligen Istanbuler Bürgermeister Ekrem İmamoğlu begonnen. Der Oppositionspolitiker und Gegner des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan war im März vergangenen Jahres festgenommen und als Bürgermeister abgesetzt worden. İmamoğlu wurde unter anderem die Gründung und Leitung
einer kriminellen Vereinigung sowie Bestechung und Geldwäsche
vorgeworfen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu drohen İmamoğlu mehr als 2.000 Jahre Haft.
İmamoğlus Festnahme löste landesweit Proteste aus und wurde zum Symbol einer neuen Repressionswelle gegen die größte Oppositionspartei CHP und Regierungskritiker in der Türkei. Menschenrechtsorganisationen und Kritiker werten den Prozess als politisch motiviert.
Insgesamt sind 407 Menschen angeklagt, 105 davon sitzen in Untersuchungshaft. Unter den Beschuldigten sind auch İmamoğlus Anwalt, sein Sprecher sowie Journalisten.