Trump entlässt Kristi Noem: Zu viel des Dramas

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Sie war das Gesicht von Trumps rabiater Migrationspolitik. Nun muss die Heimatschutzministerin gehen. Was bedeutet der erste Rauswurf eines Kabinettsmitglieds?

6. März 2026, 2:57 Uhr

 Kristi Noem bei einer Rede in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee, kurz nachdem Donald Trump sie entlassen hatte.
Kristi Noem bei einer Rede in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee, kurz nachdem Donald Trump sie entlassen hatte. © Nicole Hester/​Reuters

Eigentlich ist es ja fast beruhigend: Selbst Donald Trump ist berechenbar. Zumindest könnte man die Entlassung seiner Heimatschutzministerin Kristi Noem am Donnerstag dementsprechend interpretieren. Wochenlang hatte Trump geradezu dickköpfig an ihr festgehalten, obwohl selbst in der Republikanischen Partei der Unmut über die 54-Jährige gefährliche Ausmaße annahm. Warum er das tat? Weil ihm die unbedingte Loyalität und das schneidige Auftreten der Vollstreckerin seiner Einwanderungspolitik gefiel. Weil er nicht gerne zu etwas gedrängt wird, schon gar nicht von Demokraten und kritischen Medien. Und weil er in seiner zweiten Amtszeit eben noch keinen seiner Minister gefeuert hat, egal wie ungeschickt oder unpopulär sich diese verhalten.

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