Knicks-Fans sind leidenschaftlich und leidensfähig. Das haben die New Yorker in den 53 Jahren ohne NBA-Titel unter Beweis gestellt – und feiern die Basketballmeisterschaft entsprechend ausgelassen. Die Knicks schlugen die San Antonio Spurs in Spiel fünf der Finalserie 94:90 und sind damit NBA-Champion. Auch Promifans wie Spike Lee, Timothée Chalamet, Ben Stiller und Mariska Hargitay zelebrieren den Titel.
Mittendrin statt nur dabei: Hollywoodstar Chalamet, 30, gebürtiger New Yorker und einer der prominentesten Knicks-Fans, bei den Heimspielen seines Teams saß er oft in der ersten Reihe des Madison Square Garden. Nun war er auch beim entscheidenden Spiel in San Antonio vor Ort. Der Titel tröstet ihn offenbar über persönliche Niederlagen hinweg, in den vergangenen zwei Jahren war er zweimal als bester Hauptdarsteller für einen Oscar nominiert, gewann aber nicht. Nun ist in einem Clip nach der Schlusssirene Chalamet zu sehen. »Lieber das hier als die Oscars«, ruft er darin.
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Die Knicks-Profis adoptierten Chalamet dann als ihren sechsten Mann, der New Yorker durfte sogar in die Kabine und holte sich dort eine Champagnerdusche ab. Die postete er auch bei Instagram.
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In einem weiteren viralen Clip ist zu sehen, wie Chalamet sich den Champagner aus den Augen wischt. »Ich bin kein Athlet«, scherzt er: »Normalerweise habe ich für so was ein Stuntdouble.«
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Edelfan Ben Stiller war nach dem Sieg seines Teams im Meistershirt zu sehen, die Aufschrift: »Knicks 2026 NBA Champions«. Er fühle sich »so glücklich wie noch nie zuvor. Das ist ziemlich unglaublich«, sagte Stiller.
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Und natürlich war auch Filmemacher Spike Lee mittendrin statt nur dabei. »Darauf haben wir 53 Jahre gewartet. 53 Jahre«, sagte er. Lee hat seit Jahrzehnten eine Dauerkarte für die Knicks, ist mit den Franchise durch Höhen und Tiefen gegangen. Nun darf er den Titel feiern.
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Über die gesamte Finalserie hatten sich zahlreiche Promis im Madison Square Garden gezeigt, darunter etwa auch Adam Sandler, Jay-Z und Taylor Swift.
Die aus der Serie »Law & Order« bekannte Schauspielerin Mariska Hargitay hatte schon nach dem Sieg der Knicks in Spiel vier ausgelassen gejubelt. In dem Match hatten die Knicks einen 29-Punkte-Rückstand aufgeholt. »Ich liebe meinen Mann, und unsere Hochzeitsnacht war toll und so, aber ich glaube, das war vielleicht die schönste Nacht meines Lebens«, hatte Hargitay dem »Hollywood Reporter« gesagt. In dem Comeback-Sieg der Knicks hätten »unendlich viele Lektionen fürs Leben« gesteckt.
Nun tobt in den Straßen von New York eine große Party. In der Stadt, die niemals schläft, dürfte die wohl auch sobald nicht enden.

vor 1 Stunde
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