SZ am Abend: Nachrichten vom 26. März 2026

vor 3 Stunden 1

Was heute wichtig war

Europäisches Parlament stimmt für umstrittene Verschärfung des EU-Asylrechts. Das Europaparlament billigt mit einer rechten Mehrheit ein Gesetz, das Abschiebezentren in Drittstaaten ermöglicht. Brisant ist das Votum vor allem, weil sich die christdemokratische EVP-Fraktion zu dem Gesetz mit drei rechten Fraktionen einschließlich der AfD verständigt hat. Zum Artikel

EXKLUSIV Generalbundesanwalt klagt Daniela Klette wegen RAF-Anschlägen an. Die 67-Jährige muss sich nach Informationen von SZ, NDR und WDR wegen drei Attentaten in den frühen 1990er Jahren verantworten. Der Generalbundesanwalt wirft ihr versuchten Mord in 23 Fällen, sowie die Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und erpresserischen Menschenraub vor. Für die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung kann Klette nicht mehr belangt werden - das ist verjährt. Zum Artikel

Filmemacher und Autor Alexander Kluge ist tot. Er galt als einer der vielseitigsten Intellektuellen Deutschlands - war Filmemacher, Schriftsteller, Philosoph und Jurist. Mit Kinofilmen wie „Abschied von gestern“, „Deutschland im Herbst“ und „Macht der Gefühle“ lieferte er immer wieder Denkanstöße. Kluge starb mit 94 Jahren in München. Zum Nachruf

Israel meldet Tötung von iranischem Marine-Kommandeur. Als Admiral der iranischen Revolutionsgarden war Aliresa Tangsiri verantwortlich für Operationen in der strategisch wichtigen Straße von Hormus. Tangsiri soll bei einem Luftangriff am Mittwochabend getötet worden sein. Aus Iran gibt es dazu noch keine Bestätigung. Zum Liveblog zum Krieg in Iran

Bundestag beschließt Spritpreispaket. Künftig sollen Tankstellen nur noch einmal am Tag um 12 Uhr die Preise erhöhen dürfen. Preissenkungen sollen dagegen immer möglich sein.
Die schwarz-rote Koalition verspricht sich von der Änderung nach österreichischem Vorbild mehr Verlässlichkeit. Das Paket muss am Freitag noch den Bundesrat passieren. Zum Artikel

Selenskij: Trump fordert für Sicherheitsgarantien. Rückzug aus dem Donbass Die Regierung in Washington verlange, dass der gesamte Donbass im Osten der Ukraine an Moskau abgegeben werde, sagt der ukrainische Präsident. Trump dränge
auf ein schnelles Ende des Ukraine-Krieges. Grund sei der Angriff der USA mit Iran. Zum Liveblog zum Krieg in der Ukraine

EU-Parlament stimmt Handels-Deal mit den USA zu – unter Auflagen. Das Abkommen soll im März 2028 automatisch ablaufen und kann ausgesetzt werden, falls Washington die EU wirtschaftlich erpresst oder bedroht. Die USA erhöhen derweil den Druck und warnen, dass der Energie-Teil des Abkommens infrage steht, falls die Europäische Union Abmachungen ändert. Zum Artikel

Was heute sonst noch wichtig war

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