SZ am Abend: Nachrichten vom 16. Juli 2026

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Was heute wichtig war

Selenskij entlässt Verteidigungsminister Fedorow. Selenskij entlässt den Minister trotz dessen Erfolgen bei der Drohnenrevolution und dem Vertrauen des Westens. Mychajlo Fedorow war mit dem Generalstab und Oberbefehlshaber Syrskyj wegen Reformen, Personalfragen und transparenterer Ressourcenverteilung bei Waffenkäufen in Konflikt geraten. Tausende Ukrainer demonstrieren in Kiew gegen Selenskijs Entscheidung, hochrangige Militärs treten aus Protest zurück. Zum Artikel

Zwölf Jahre Haft für früheren Top-Manager nach Brückeneinsturz in Genua. Acht Jahre nach dem Einsturz einer Autobahnbrücke im norditalienischen Genua, bei dem 43 Menschen ums Leben kamen, ist der Hauptangeklagte zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in der Hafenstadt sprach den früheren Chef von Italiens Autobahngesellschaft schuldig. Auch gegen andere Verantwortliche verhängte das Gericht mehrjährige Gefängnisstrafen. Zum Artikel

Klingbeil will straffreie Selbstanzeige für Steuerhinterzieher abschaffen Finanzminister Lars Klingbeil will mit einem Aktionsplan härter gegen Steuerhinterziehung vorgehen und die Selbstanzeige abschaffen. Ein gemeinsames Zentrum beim Zoll soll die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern bei der Verfolgung von Steuer- und Finanzkriminalität verbessern. Die maximalen Haftstrafen für schwere Fälle sollen von zehn auf 15 Jahre erhöht und Aufbewahrungsfristen verlängert werden. Zum Artikel

Erhebliche Kürzungen beim Wohngeld geplant. Bauministerin Verena Hubertz (SPD) muss eine Milliarde Euro sparen und will daher das Wohngeld ab Januar 2027 kürzen. Ein Drittel der bisherigen Wohngeld-Empfänger wird künftig keine Leistung mehr erhalten, viele rutschen in die Grundsicherung ab. Fachleute kritisieren den falschen Zeitpunkt der Reform und bemängeln, dass sie falsche Anreize setze. Zum Artikel

Mehr als 500 tote Flüchtlinge vor Myanmar befürchtet. UN-Organisationen befürchten mehr als 500 Tote nach dem Kentern zweier Boote vor Myanmar mit überwiegend Rohingya an Bord. Die Boote starteten aus dem Bundesstaat Rakhine und dem Flüchtlingslager Cox's Bazar in Bangladesch mit dem Ziel Malaysia. Bislang gibt es keine Berichte über Überlebende. Eine offizielle Bestätigung der Unglücke und Opferzahlen steht noch aus. Zum Artikel

Beobachter verzeichnen Zunahme israelischer Angriffe in Gaza. Eigentlich gilt seit vergangenem Oktober eine Waffenruhe zwischen der radikal-islamischen Hamas und Israel. Dennoch fliegt Israel regelmäßig Luftangriffe im Gazastreifen. Allein im Juni waren es mehr als 40. Zum Artikel

Neonazi Liebich in Männergefängnis verlegt. Obwohl Neonazi Marla Svenja Liebich offiziell als Frau gilt, soll sie ihre Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer verbüßen, teilt das sächsische Justizministerium mit. 2025 war bekannt geworden, dass Liebich den Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich hatte ändern lassen, was Kritiker für eine Provokation hielten. Bei der Entscheidung geht es nach Behördenangaben auch um die Sicherheit der anderen Inhaftierten. Zum Artikel

Weitere wichtige Themen

Alles zur Fußball-WM

Argentinien im WM-Finale: Mit Grüßen an „Diego im Himmel“. Mit Fußball der flammenden Herzen dreht der Titelverteidiger das Spiel gegen England. Und auch wenn ihre Nummer zehn wieder die Hauptrolle spielt, zeigt der Einzug ins WM-Finale: Argentinien ist viel mehr als Messi. Zum Artikel

Englands WM-Aus: Ein Kollaps von fußballhistorischer Dimension. England diskutiert nach dem 1:2 gegen Argentinien über den rätselhaften Einbruch nach dem Führungstor – und über Nationaltrainer Thomas Tuchel. Doch der will bis zur Heim-EM in zwei Jahren weitermachen. Zum Artikel

Wie die Fifa die WM disneyisiert hat. Die Fifa hat aus dem wichtigsten Fußballturnier ein seifiges Show-Event gemacht. Es geht jetzt um das Geld der Investoren, nicht mehr um den Sport und seine Fans. Zum Artikel

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