Was heute wichtig war
Britischer Gesundheitsminister tritt zurück. Die Regierungskrise in London spitzt sich zu. Am Donnerstag gibt Wes Streeting aus Protest gegen Premierminister Starmer sein Amt auf. Erwartet wird, dass er nach dem Parteivorsitz greifen wird. Mit diesem ist auch das Amt des Premierministers verbunden, das Starmer im Falle einer Niederlage abgeben müsste. Labour hatte zuletzt massive Verluste zugunsten der Rechtspopulisten hinnehmen müssen, woraufhin mehrere Abgeordnete Starmer zum Rücktritt aufforderten. Zum Artikel
- Reportage: Mit der Wahl von Keir Starmer sollte Ruhe einkehren in die britische Politik. Jetzt aber ist die Wut auf ihn groß (SZ Plus)
China rückt bei Trumps Besuch Taiwan-Frage in den Fokus. Vor den Kameras gibt sich der chinesische Staatspräsident beim Staatsbesuch von US-Präsident Donald Trump zurückhaltend. Hinter verschlossenen Türen aber findet Xi Jinping chinesischen Staatsmedien zufolge deutliche Worte: Die Taiwan-Frage sei das „wichtigste Thema“ der bilateralen Beziehungen. Werde es falsch behandelt, könne sie die Beziehungen beider Länder in eine „äußerst gefährliche Richtung“ lenken. Zum Artikel (SZ Plus)
Prinzessin Kate auf erster Auslandsreise seit 2022. Seit vier Jahren war die Prinzessin von Wales nicht mehr auf offiziellem Auslandsbesuch, damals hatte der Palast die Krebserkrankung der heute 44-Jährigen öffentlich gemacht. Den Krebs habe sie vorerst besiegt, hieß es dann Ende 2025. Nun wird Kate in Norditalien empfangen – mit Fähnchen, Selfies und zahlreichen positiven Schlagzeilen. Zum Artikel (SZ Plus)
Selenskij-Vertrauter Jermak in U-Haft. Andrij Jermak galt lange als die zweitmächtigste Person in der Ukraine und als rechte Hand des Präsidenten. Nun hat das Oberste Anti-Korruptions-Gericht Untersuchungshaft gegen ihn angeordnet. Dem früheren ukrainischen Präsidialamtschef und fünf anderen Verdächtigen wird Geldwäsche bei einem Luxusbauprojekt vorgeworfen. Zum Liveblog
Sachsen: AfD und BSW verhelfen Grünen-Antrag zur Mehrheit. Ein Antrag der sächsischen Grünen zur Entlastung kleiner Schlachtbetriebe hat im Landtag überraschend eine Mehrheit bekommen, auch mit Stimmen von AfD und BSW. Die Grünen zeigen sich „sehr bestürzt“ ob der unerwarteten Stimmen der AfD, die Partei dagegen feiert die Abstimmung als Ende der „Brandmauer“. Zum Liveblog
Netanjahu stellt Weichen für vorgezogene Neuwahlen. Die Regierungskoalition von Premier Netanjahu reicht einen Gesetzentwurf zur Auflösung des Parlaments ein. Voraussichtlich wird es im Herbst zu Neuwahlen kommen, etwas früher als geplant. Auch die Opposition unterstützt das Vorhaben. Zum Artikel
Weitere wichtige Themen
- Brandenburg: 130 Fälle sexuellen Missbrauchs: Klage gegen Kinderarzt in Klinik
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