Südlibanon: Christen widersprechen Netanjahus Aussagen über gewünschte Besetzung
vor 2 Tage
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Im Libanon haben Gemeinden Äußerungen des israelischen Ministerpräsidenten dementiert, wonach sie um eine Annektierung gebeten hätten. Dies habe keinen Realitätsbezug.
Christliche Gemeinden aus dem Südlibanon widersprechen Netanjahu: Keine Bitte um »Annektierung«. Der israelische Ministerpräsident behauptete, lokale christliche Vertreter hätten um Besetzung gebeten, um sich vor der Hisbollah zu schützen. Die Grenzgemeinden betonen ihre Treue zum libanesischen Staat und weisen Netanjahus Aussagen zurück. Sie bekennen sich stolz zu ihrer libanesischen Identität und bezeichnen die Behauptungen als »völlig falsch«, so der Bürgermeister von Rmeisch, Hanna al-Amil.
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Christliche Gemeinden aus dem Südlibanon haben Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu widersprochen, wonach lokale christliche Vertreter um eine »Annektierung« ihrer Dörfer durch Israel gebeten hätten. Netanjahu hatte dem US-Sender Fox News zuvor gesagt, dass einige christliche Dörfer im Libanon um eine Besetzung gebeten hätten, um sich vor der Hisbollah zu schützen.
Die christlichen Grenzgemeinden wiesen die Äußerungen Netanjahus in einer gemeinsamen Erklärung zurück. Sie teilten mit, während des Krieges stets zum libanesischen Staates und dessen legitimen Institutionen gestanden zu haben. Der Libanon sei die wahre Heimat der Bewohner, die stolz auf ihre libanesische Identität seien. Der Bürgermeister der Grenzgemeinde Rmeisch, Hanna al-Amil bezeichnete die Aussagen Netanjahus als »völlig falsch«