Stromausfall in Kuba: Kuba erneut von landesweitem Stromausfall betroffen
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In Kuba ist am Sonntagabend im ganzen Land das Stromnetz zusammengebrochen. Es ist der vierte Stromausfall innerhalb kürzester Zeit.
Quelle: DIE ZEIT,
Reuters,
AFP,
mns
Aktualisiert am 3. August 2026, 8:28 Uhr
Artikelzusammenfassung
Kuba sitzt wieder im Blackout. Am Sonntag meldete der staatliche Versorger UNE einen kompletten Zusammenbruch der Stromversorgung, sodass die Insel mit ihren rund zehn Millionen Einwohnern abends buchstäblich auf Sendepause schaltete – nur wenige Wochen nach drei landesweiten Ausfällen im Juli, was die marode Infrastruktur wie einen Dauerpatienten der Energiepolitik aussehen lässt. Hinter dem wiederkehrenden Crash stehen nicht nur veraltete Netze und klapprige Technik, sondern auch geopolitischer Druck: Eine von US-Präsident Donald Trump im Januar verhängte Ölblockade kappte Treibstofflieferungen für Kraftwerke, nachdem Venezuelas Präsident Nicolás Maduro festgenommen worden war und damit Kubas einst verlässlicher Ölhafen wegbrach. Parallel verschärfen Sanktionen und Washingtons offen formulierte Regime-Change-Fantasien die schwerste Wirtschaftskrise des Landes seit dem Ende der Sowjetunion – ein ziemlich düsterer Soundtrack für eine Gesellschaft, die ohnehin am Limit läuft. Fast ironisch wirkt da, dass Havanna ausgerechnet in dieser Notlage den streng kontrollierten Energiesektor vorsichtig aufklappt, mit dem ersten ausländisch unterstützten Treibstoffimportgeschäft und fast 200 Firmen, die nun im Großhandel mit Treibstoff mitmischen dürfen.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
In Kuba ist erneut landesweit der Strom ausgefallen. Der
staatliche Energieversorger UNE sprach am Sonntag von einer vollständigen Unterbrechung der Stromversorgung. Die Insel mit ihren
rund zehn Millionen Einwohnern lag damit ab Sonntagabend im Dunkeln.
Erst im Juli hatte es drei landesweite Stromausfälle gegeben.
Im kubanischen Stromnetz kommt es wegen der veralteten Technik immer wieder zu Problemen.
Eine im Januar von US-Präsident Donald Trump verhängte Ölblockade erschwert die
Lage zusätzlich, da die Blockade zu einer Unterbrechung der
Treibstofflieferungen für Kraftwerke geführt hat.
Die Blockade erfolgte unmittelbar, nachdem US-Präsident Donald Trump den
venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hatte festnehmen lassen. Venezuela war lange
Zeit Kubas wichtigster Öllieferant. Auch die Importe aus Mexiko wurden
angesichts des zunehmenden Drucks der USA eingestellt.
Kuba öffnet Energiesektor
Die USA üben zudem mit Sanktionen Druck auf Kuba
aus. Das Land steckt in seiner schwersten Wirtschaftskrise seit dem
Zusammenbruch der Sowjetunion. Trump hat deutlich gemacht, dass er sich einen
Machtwechsel in Kuba wünscht. Nach der Gefangennahme von Maduro hatte er angedeutet, dass Kuba Ähnliches bevorstehen könne.