Straße von Hormus: Iran macht Ausnahme für chinesischen Schiffe

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Schiff in der Straße von Hormus
Schiff in der Straße von Hormus

Schiff in der Straße von Hormus

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REUTERS

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Iran gewährt einigen chinesischen Schiffen offenbar Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Fars. Laut dem Bericht hat sich die Regierung in Teheran zuvor mit der chinesischen Regierung auf einen Prozess geeinigt, um die Schiffe durchzuleiten.

Die iranischen Revolutionswächter bestätigten, dass seit Mittwoch etwa 30 Schiffe mit iranischer Genehmigung die Straße von Hormus durchquert hätten.

Nach Beginn der US-amerikanischen und israelischen Angriffe am 28. Februar hatte Iran die Durchfahrt im Persischen Golf stark eingeschränkt. Eine von den USA verhängte Blockade iranischer Häfen, die im April begann, hat die Krise noch verstärkt. Ein Fünftel des globalen Öls und Erdgases passiert normalerweise auf Tankern die Meerenge.

Supertanker kann passieren

Schon am Mittwoch zeigten Schifffahrtsdaten, dass der chinesische Supertanker »Yuan Hua Hu« die Straße von Hormus durchfuhr, nachdem er mehr als zwei Monate lang im Golf festgesessen hatte. Das Schiff transportiert zwei Millionen Barrel Rohöl aus dem Irak und befindet sich nun auf Kurs Richtung China.

China und Iran gelten schon länger als enge Verbündete. Die Nachricht von der Durchfahrt der Schiffe kommt inmitten des Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump in China. Der chinesische Präsident Xi Jinping und Trump sprechen dabei unter anderem über den Irankrieg und die bisherige Blockade der Straße von Hormus.

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