Wir erfahren gerade die Belastung durch Hitzewellen in der Stadt und die Auswirkungen auf die Gesundheit. Der Klimawandel wird diese Situation weiter verstärken.
Umso wichtiger ist es, Maßnahmen zu treffen, um eine weitere Erwärmung des Stadtklimas zu verhindern. Die Stadtklima-Forschung nennt dafür als wichtigste Maßnahmen: Entsiegelungen, Frischluftschneisen, Grünflächen, Bäume, Parks, Umbau zur Schwammstadt.
In diesem Zusammenhang ist es sehr positiv, dass CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers den Focus auf den Umbau des nicht genutzten Bestandes an Gebäuden richtet. Das Potential durch das Aufstocken von Häusern, durch den Umbau von leerstehenden Büros (ca. 30.000 Wohnungen) und die Überbauung von Supermärkten (ca. 36.000 Wohnungen) ist erheblich. Diese Maßnahmen versiegeln keine weiteren Flächen und würden das Stadtklima nicht weiter belasten.
Stefan Evers spricht sich in dem gleichen Beitrag aber auch für die massive Bebauung des Tempelhofer Feldes aus, obwohl dies einer Vorsorge für ein erträgliches Stadtklima total widerspricht. In einer wissenschaftlichen Untersuchung hat das Helmholz-Zentrum für Umweltforschung dargestellt, wie die Frischluftschneise und die große Fläche als Kälteinsel in der Nacht bis weit in die angrenzenden Bezirke wirkt. Rolf Stoffel, Berlin-Kreuzberg

vor 1 Tag
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