Sprengstoffdrohne in Leipzig: Muss Deutschland härter auf den Drohnenfund reagieren?

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Nach dem Fund einer Sprengstoffdrohne in Leipzig berät der Nationale Sicherheitsrat. Welche Folgen hat der Vorfall? Und: Trump will das Geburtsrecht einschränken.

Aus der Serie: Was jetzt? 7. August 2026, 16:59 Uhr

Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig in der Nacht zu Mittwoch dauern die Ermittlungen an. Unklar ist weiterhin, wer die Drohne steuerte, ob weitere Drohnen im Einsatz waren und ob ein ausländischer Staat hinter dem Vorfall steckt. Belege für eine russische Beteiligung gibt es bislang nicht. Wegen der möglichen sicherheitspolitischen Tragweite hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Zudem beriet der Nationale Sicherheitsrat der Bundesregierung telefonisch über den Fall. Das Gremium, dem neben Bundeskanzler Merz die zuständigen Sicherheitsminister angehören, wurde von der schwarz-roten Regierung neu eingerichtet. Welche politischen Konsequenzen der Vorfall haben könnte und welche Rolle die Nato dabei spielt, erklärt Peter Dausend, Redakteur in der Hauptstadtredaktion der ZEIT.

US-Präsident Donald Trump hat zwei neue Dekrete unterzeichnet, mit denen er den automatischen Erwerb der US-Staatsbürgerschaft für bestimmte in den USA geborene Kinder begrenzen will. Ziel ist es nach Angaben der Regierung, gegen sogenannten Geburtstourismus vorzugehen. Künftig sollen Kinder von Frauen, die ausschließlich zur Geburt in die USA einreisen, nicht mehr automatisch die US-Staatsbürgerschaft erhalten. Das soll auch für bestimmte Fälle gelten, in denen eine Leihmutter das Kind austrägt. Außerdem will die Regierung die bestehende Ausnahme für Kinder ausländischer Diplomatinnen und Diplomaten auf weitere Beschäftigte ausländischer Regierungen ausweiten. Zudem will die Regierung die Aberkennung bereits verliehener Staatsbürgerschaften erleichtern. Mit den neuen Erlassen reagiert Trump auf ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, der einen früheren, weitergehenden Vorstoß für verfassungswidrig erklärt hatte. Ob die neuen Dekrete rechtlich Bestand haben könnten, erläutert Anna Sauerbrey, außenpolitische Koordinatorin der ZEIT.

Außerdem im Update: Die deutschen Warenexporte haben im Juni ein neues Rekordhoch erreicht. Sie stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent auf 139,3 Milliarden Euro. Wichtigster Absatzmarkt blieben die USA, allerdings gingen die Exporte dorthin deutlich zurück. Auch nach China sanken die Ausfuhren leicht. Gleichzeitig nahmen die Importe um 4,4 Prozent auf 123,9 Milliarden Euro zu.

Und sonst so: Apnoetaucher wagt Rekordversuch im Starnberger See

Moderation und Produktion: Lisa Caspari

Redaktion: Helena Schmidt

Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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