Mindestens zehn Menschen sind im Süden Spaniens bei einem schweren Eisenbahnunglück ums Leben gekommen. Das berichtet die spanische Tageszeitung »El País« und beruft sich dabei auf Angaben der andalusischen Rettungskräfte und der Guardia Civil.
Das Unglück ereignete sich am Sonntagabend unweit der Gemeinde Adamuz in der andalusischen Provinz Córdoba. Dort seien zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleist, berichtete der spanische TV-Sender RTVE. Unter den Todesopfern sei auch einer der Lokführer. Es gebe zudem rund 100 Verletzte, rund 25 von ihnen seien schwer verletzt, hieß es.
Zahlreiche Fahrgäste sind nach dem Unfall in den Zügen eingeschlossen, wie RTVE unter Berufung auf die Rettungsdienste berichtete. Einsatzkräfte versuchten, die Passagiere so schnell wie möglich aus den Waggons zu befreien. Die Ursache des Unfalls ist bislang unklar und auch das ganze Ausmaß des Unglücks kann bisher nicht abgeschätzt werden.

vor 13 Stunden
1










English (US) ·