Sony Xperia 10 VIII: Neues Mittelklasse-Smartphone mit saftigem Aufpreis

vor 1 Woche 3

Fast alle Jahre wieder stellt Sony um die IFA neue Smartphones vor. Nach dem Xperia 10 VII (Mark 7) aus dem vergangenen September aktualisiert der Hersteller seine Mittelklasse mit dem Xperia 10 VIII (Mark 8). Neue Funktionen muss man jedoch mit der Lupe suchen. Das Topmodell Xperia 1 VIII hat Sony schon im Mai präsentiert.

Die neue Gerätegeneration teilt sich allerhand mit dem Vorgänger: So setzt Sony beim Prozessor auf den gleichen Qualcomm Snapdragon 6 Gen 3 aus dem Vorjahresmodell, der bereits im Jahr 2024 eingeführt wurde. Begleitet wird die Recheneinheit von 8 GByte RAM und 128 GByte Flashspeicher. Neu ist hingegen die Möglichkeit, 6 GByte des Flashspeichers als virtuelles RAM zu verwenden. Das machen oftmals auch chinesische Hersteller. Zudem kann der Speicher mittels MicroSDXC-Karte um bis zu 2 TByte erweitert werden – das ist mittlerweile in Smartphones eine Seltenheit.

Hinsichtlich des Bildschirms kommt weiterhin ein 6,1-Zoll-OLED-Panel mit 1080 × 2340 Pixeln zum Einsatz, das eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz unterstützt. Es soll um die 50 Prozent heller als beim Vorgänger sein. Damit will Sony unter anderem die Lesbarkeit im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung verbessern.

Bei der verbauten Kamera gibt es keine Änderungen: Im Xperia 10 VIII steckt die gleiche Kamera wie im Vorgänger. Sie setzt sich aus einer 50-Megapixel-Weitwinkelkamera, die 12-Megapixel-Bilder per Binning aufnimmt, und einer 13-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit 123 Grad Sichtfeld zusammen. Die Selfiekamera im Bildschirm verfügt über einen 8-MP-Sensor. Beibehalten hat Sony auch den 5000-mAh-Akku, Schutz gegen Wasser und Staub ist nach IP68 gewährleistet. Ein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss ist weiterhin an Bord.

Neu ist laut Sony ein sogenanntes „Rewards & Pay“-Menü, das Nutzerinnen und Nutzer über einen Doppeldruck auf die Ein-/Aus-Taste öffnen können. Laut Hersteller sollen sich häufig genutzte Apps schneller öffnen lassen. Als Beispiel nennt Sony mobiles Bezahlen oder Kundenbindungsprogramme. Im Grunde ist dies nicht mehr als eine Softwarefunktion.

Minimal überarbeitet hat Sony zudem die frontseitigen Stereo-Lautsprecher. Sie sollen im Vergleich zum Vorgänger rund 15 Prozent lauter sein, beim Bass spricht der Hersteller von einer mehr als 30-prozentigen Steigerung.

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Auf der Softwareseite ist im neuen Modell noch das im Juni 2025 eingeführte Android 16 vorinstalliert und nicht das aktuelle Android 17. Der Hersteller verspricht vier große Android-Updates und sechs Jahre Sicherheitspatches. Aufgrund der älteren Android-Version dürfte sich der Android-Updatezeitraum auf drei Jahre reduzieren.

Trotz der marginalen Veränderungen gegenüber dem Vorgänger verlangt Sony ein Drittel mehr: Statt der 449 Euro (UVP), die für das Xperia 10 VII fällig waren, kostet das Xperia 10 VIII happige 599 Euro und damit 150 Euro mehr.

Vollkommen überraschend ist der saftige Preisanstieg nicht, schließlich stecken wir mitten in einer tiefen Speicherkrise, die andere Hersteller dazu nicht nur veranlasste, Produktpreise zu erhöhen, sondern auch ihre Produktroadmap vor allem im Budgetbereich anzupassen. So hatte etwa Nothing ein günstigeres CMF-Smartphone zugunsten des etwas teureren Nothing Phone (4b)|_blank)$ gestrichen. Laut der Analysefirma Omdia werden Budget-Smartphones aktuell unrentabel. Nur teurere Geräte rechneten sich noch.

Sonys Xperia 10 VIII soll laut Hersteller in Deutschland und Österreich ab Ende September in den Farben „Frozen White“, „Frosted Grey“ und „Misty Lilac“ erhältlich sein.

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(afl)

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