Sinzig in Rheinland-Pfalz: Spezialkräfte befreien Geiseln aus Volksbank – Täter offenbar auf der Flucht

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Bewaffnete Einsatzkräfte, ein kreisender Hubschrauber, Absperrungen – und vorerst ein glimpfliches Ende: Die Geiselnahme in einer Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig ist nach Polizeiangaben ohne Verletzte beendet worden. Der oder die mutmaßlichen Täter befanden sich bei einer Durchsuchung des Gebäudes durch Spezialkräfte nicht mehr im Gebäude, wie die Polizei in Koblenz mitteilte. Zwei eingeschlossene Geiseln seien unverletzt befreit worden, hieß es.

Laut der Nachrichtenagentur AFP seien die Personen in den Tresorraum eingeschlossen gewesen. Angesichts der neuen Erkenntnisse sei nun davon auszugehen, dass sich der oder die Täter bereits »unmittelbar nach Einschließen der Personen in den Tresorraum« am Vormittag »auf bislang nicht bekanntem Weg« vom Tatort entfernt hätten, erklärte die Polizei.

Eine Fahndung im umliegenden Wohnviertel sei bislang ergebnislos verlaufen, sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Die Maßnahmen liefen aber weiter. Eine Beschreibung von Verdächtigen liege noch nicht vor. Die befreiten Geiseln würden zunächst versorgt, ergänzte der Sprecher.

Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei nicht davon aus, dass Kunden der Bank unter den Geiseln waren. Das sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Koblenz, Jürgen Fachinger. Nähere Angaben zu den Geiseln machte er nicht. Bei einer der Geiseln handelt es sich nach Angaben der Polizei um den Fahrer eines Geldtransporters.

Sinzig liegt im Kreis Ahrweiler, etwa 35 Autokilometer nordwestlich von Koblenz und rund 25 Kilometer südlich von Bonn.

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