Schwachstellen gefährden PCs mit Trend Micro Apex Central, Deep Security Agent

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Eigentlich sollen Trend Micros IT-Schutzlösungen Apex Central und Deep Security Agent Computer vor Cyberattacken bewahren. Aufgrund mehrerer Sicherheitslücken in den Windows-Versionen können sie aber nun als Einfallstor für Angreifer dienen. Admins sollten die verfügbaren Sicherheitspatches zeitnah installieren. Noch gibt es keine Berichte über Attacken.

Aus einer Warnmeldung geht hervor, dass Apex One über drei Schwachstellen (CVE-2025-30678 "mittel", CVE-2025-30679 "mittel", CVE-2025-30680 "hoch") attackierbar ist. Mittels Server-side-Request-Forgery-Attacken (SSRF) können Angreifer über präparierte Anfragen unbefugt auf interne Ressourcen zugreifen. Wie so eine Attacke im Detail ablaufen könnte und welche konkreten Daten gefährdet sind, führen die Entwickler derzeit nicht aus.

Die Entwickler versichern, die Lücken in Apex Central (on-prem) Build 6955 und in Apex Central (SaaS) March 2025 Monthly Maintenance Release geschlossen zu haben.

Deep Security Agent ist in der Version 20.0 über drei Lücken (CVE-2025-30640 "hoch", CVE-2025-30641 "hoch", CVE-2025-30642 "mittel") angreifbar, führen die Entwickler in einem Beitrag aus. Damit Attacken möglich sind, benötigt ein Angreifer aber bereits niedrige Rechte auf einem Zielsystem. Ist das gegeben, kann er sich höhere Nutzerrechte aneignen oder DoS-Zustände auslösen.

Auch hier gibt es bislang keine Hinweise auf laufende Attacken. Admins sollten mit der Installation der abgesicherten Ausgabe 20.0.1-25770 aber nicht zu lange zögern.

(des)

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