Sabbatical: So klappt es mit der beruflichen Auszeit

vor 2 Tage 5

Weniger arbeiten zu wollen, hat gerade keinen besonders guten Ruf – Stichwort »Lifestyle-Teilzeit« und angeblich fehlende Arbeitsmoral.

Dabei gibt es viele triftige Gründe, beruflich immer mal wieder kürzerzutreten. Um Routinen zu hinterfragen, Neues zu lernen oder einfach endlich wieder aufzutanken. Ganz allein.

Damit die Pause wirklich etwas bringt, sollte man sich vorher Gedanken machen – darüber, was man sich wünscht, was einem fehlt und wie man die Zeit gut nutzen kann.

»Die falsche Erwartung ist, dass man ein Sabbatical geht, hinterher wiederkommt, sich vieles verändert hat – und das alles von allein geschieht«, sagt Sabbatical-Coach Nina Kuhlmann im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Foto: Nico Heinemann

»Eine Auszeit ersetzt nicht die innere Arbeit. Wenn man sich persönlich weiterentwickeln möchte, dann geht das nicht, indem man einfach nur reist und wiederkommt.«

Da die meisten Angestellten in Deutschland kein gesetzliches Anrecht auf ein Sabbatical haben, müssen sie oft erst die Vorgesetzten überzeugen. Doch viele Firmen erkennen inzwischen, dass auch sie von solchen Auszeiten profitieren können, betont Kuhlmann im Podcast.

Häufig scheitert das Vorhaben weniger an der Zustimmung der Chefin als an den eigenen Zweifeln – an Ängsten vor dem Karriereknick, Geldsorgen oder kritischen Reaktionen aus dem Umfeld.

Wie findet man den Mut, sich für die Auszeit zu entscheiden? Wie lässt sich ein Sabbatical finanzieren, auch wenn man kein Spitzengehalt verdient? Was sollte man bei Planung und Wiedereinstieg beachten? Darüber spricht Nina Kuhlmann im SPIEGEL-Podcast »Smarter leben«.

Hier hören Sie die aktuelle Folge:

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»Smarter leben« ist der Ideenpodcast des SPIEGEL mit Lenne Kaffka. Für alle, die ihren Alltag bewusster angehen wollen. Jeden Samstag erscheint eine neue Folge. Hier geht’s zum Archiv.

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