Russland: Des Herrschers liebstes Spielzeug

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Eine russische Luxuslimousine war Putins großer Stolz. Jetzt gibt es Gerüchte, dass die Firma Aurus die Herstellung stoppt. Höchste Zeit, mal im Showroom Probe zu sitzen.

9. März 2026, 7:30 Uhr

 Der russische Präsident Wladimir Putin fährt in einer Limousine von Aurus zu seiner Amtseinführung am 7. Mai 2024.
Der russische Präsident Wladimir Putin fährt in einer Limousine von Aurus zu seiner Amtseinführung am 7. Mai 2024. © Sergey Guneyev/​Kreml/​Getty Images

Der Verkäufer sagt: "Nehmen Sie doch Platz!" Er öffnet die Wagentür des Aurus Senat S600, der im Showroom der Firma Aurus im Hochhausviertel Moskau City steht. Die viertürige russische Luxuslimousine ähnelt einem etwas in die Jahre gekommenen Rolls-Royce. Außen dunkelblau, innen ein durchgehender Cognac-Ton. Sieht einladend aus, ich steige ein.

Ich bin bei Aurus zu Besuch, weil es Gerüchte über die Stilllegung der Produktion der Staatskarosse gibt. Das Werk in der Stadt Jelabuga, wo auch die russischen Drohnenfabriken stehen, hat im Februar die Herstellung ausgesetzt. Angeblich wegen einer Inventur und bis Ende März, wahrscheinlich wird es länger dauern. Der Produktionsstopp ist ein Politikum. Denn der Aurus war neben neuen Nuklearraketen so etwas wie Wladimir Putins technologisches Lieblingsprojekt. Auch damit er endlich nicht mehr Mercedes fahren musste, bis dahin das russische Herrschermobil. Und nun soll es mit der souveränen russischen Autoherrlichkeit schon vorbei sein?

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