Israel wirft Iran Streumunitionseinsatz vor
Nach Angaben der israelischen Armee hat der Iran bei seinen Raketenangriffen auf Israel erneut Streumunition eingesetzt. Welches Gebiet in dem Land genau betroffen gewesen sein soll, sagte der Sprecher der israelischen Armee jedoch nicht. Die iranische Führung hatte in diesem Krieg nach dem Angriff Israels und der Vereinigten Staaten auf das Land, aber auch im Krieg im vergangenen Jahr mit Israel bereits Gefechtsköpfe mit Streumunition verwendet. Das iranische Militär hatte einen solchen Einsatz zuletzt auch selbst bestätigt.
Der Einsatz von Streumunition ist international weitgehend geächtet. Solche Munition überzieht große Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern und ist besonders für Zivilisten gefährlich. Die israelische Regierung war der iranischen Führung vor, mit dieser Art von Munition absichtlich auf zivile Gebiete geschossen zu haben. Die israelische Armee warnt die Bürger Israels immer wieder, sich den Bomben nach Einschlägen nicht zu nähern.

Auch Bahrains Öl- und Gaskonzern erklärt "höhere Gewalt"
Nach Angriffen auf seine Ölanlagen hat das staatliche Öl- und Gasunternehmen Bapco Energies in Bahrain für seine Lieferungen den Zustand der „höheren Gewalt“ (Force Majeure) ausgerufen. Das Unternehmen begründete den Schritt mit dem jüngsten Angriff auf eine Raffinerie im Land. Die Erklärung entbindet Vertragspartner rechtlich von ihren Lieferpflichten. Nach Angaben des Unternehmens sind die lokalen Märkte dennoch versorgt und die Nachfrage werde weiterhin gedeckt.
Türkei setzt Kampfflugzeuge in Zypern ein
Das türkische Verteidigungsministerium hat angekündigt die Verteidigung des Teils Zyperns zu verstärken, den das Land beansprucht. Demnach wurden sechs F-16 Kampfflugzeugs eingesetzt. Zuvor war eine iranische Drohne in Zypern eingeschlagen.

Israel meldet Angriffe auf iranische Stadt Isfahan
Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Ziele in der iranischen Stadt Isfahan angegriffen. Die Armee gab an, Kommandostellen der paramilitärischen Revolutionsgarden des Iran sowie der Basidsch-Miliz getroffen zu haben. Darüber hinaus habe die Armee eine Raketenmotorenproduktionsanlage sowie Abschussplätze für Raketen angegriffen. Der Iran bestätigte die Angriffe zunächst nicht. Seit Beginn des Krieges hat der Iran keine Angaben zu materiellen Verlusten gemacht.
G7-Finanzminister wollen über Verwendung von Ölreserven diskutieren
Die Finanzminister der G7 wollen über einen möglichen gemeinsamen Zugriff auf Ölreserven sprechen. Dieser soll von der Internationalen Energieagentur koordiniert werden, berichtete die Financial Times.

Hisbollah meldet Kämpfe gegen israelische Armee im Ostlibanon
Die Hisbollah-Miliz kämpft eigenen Angaben zufolge im Osten des Libanon gegen Helikopter der israelischen Armee. Etwa 16 israelische Hubschrauber seien über die Grenze zu Syrien in den libanesischen Luftraum eingedrungen, teilte die Miliz mit. Hisbollah-Kämpfer hätten "mit den geeigneten Waffen" das Feuer auf die Helikopter und die eindringenden Truppen eröffnet. Demzufolge dauern die Kämpfe weiter an. In der östlichen Bekaa-Region soll ein israelischer Helikopter abgeschossen worden sein, wie zwei Hisbollah-Funktionäre der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von "heftigen Zusammenstößen" bei Abwehreinsätzen gegen israelische Truppen, die mit Helikoptern in der Umgebung des Ortes Nabi Scheet in Bekaa gelandet seien. Die israelische Armee äußerte sich zunächst nicht zu den Geschehnissen.
Katar nimmt Hunderte Menschen wegen "irreführender Darstellungen" des Kriegs fest
Katar hat mehr als 300 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten wegen der Verbreitung "irreführender Informationen" festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, öffentliche Besorgnis wegen des Irankriegs zu schüren. Das Innenministerium teilte mit, die Personen hätten falsche Darstellungen gefilmt, verbreitet und veröffentlicht.
Ukraine schickt Drohnen zum Schutz von US-Stützpunkten nach Jordanien
Die Ukraine will die USA beim Schutz von Militärstützpunkten im Nahen Osten unterstützen. Sein Land schicke auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit der New York Times. Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische Team am nächsten Tag abgereist sei und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.
Irak wehrt Angriff nahe US-Stützpunkt ab
In der Nähe eines von den USA betriebenen Stützpunkts am Flughafen Bagdad sollen irakische Sicherheitskräfte einen Angriff abgewehrt haben. Das berichten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Sicherheitskreise. Demnach gab es keine Verletzten oder Schäden. Wer hinter dem Angriff steckt, ist bislang unklar. In der Vergangenheit gab es Angriffe von proiranischen irakischen Milizen auf den Stützpunkt.

Trump: Kriegsende soll gemeinsame Entscheidung mit Netanjahu sein
US-Präsident Donald Trump hat sich in einem Interview zu einem möglichen Kriegsende geäußert. Ein Ende des Krieges gegen den Iran werde eine einvernehmliche Entscheidung mit Israel sein, sagte er der Zeitung Times of Israel in einem Telefongespräch. Die Entscheidung werde eine "gemeinsame" mit Netanjahu sein. "Ich werde zur rechten Zeit eine Entscheidung treffen, aber alles wird berücksichtigt werden", sagte Trump.
Israelische Luftwaffe startet neue Angriffe auf Iran – und den Libanon
Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf den Iran geflogen. Ziel sei "Infrastruktur des iranischen Terrorregimes" im Zentrum des Landes, teilte das Militär mit. Zudem sei erneut Infrastruktur der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen worden.
Iran bestätigt ersten Raketenangriff auf Israel nach Machtübernahme von Chamenei-Sohn
Kurz nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum Nachfolger seines Vaters als oberster Anführer des Iran hat die Regierung in Teheran Israel mit Raketen angegriffen. "Iran hat unter (…) Modschtaba Chamenei die erste Welle von Raketen auf die besetzten Gebiete abgefeuert", berichtete der staatliche Sender Irib auf seinem Kanal im Onlinedienst Telegram.
Der Sender veröffentlichte zudem ein Foto eines Projektils, das die Aufschrift "Auf Ihren Befehl Sayyid Modschtaba" trug. Sayyid ist ein Ehrentitel im schiitischen Islam.
Katar fängt Rakete ab
Die Streitkräfte von Katar haben nach Angaben der Regierung einen Raketenangriff abgewehrt. Dies teilte das Verteidigungsministerium des Landes mit, ohne zunächst weitere Angaben zu machen.
Bahrain meldet 32 Verletzte nach iranischem Drohnenangriff
Der Golfstaat Bahrain ist erneut Ziel eines Angriffs des Iran geworden. Das Innenministerium des Landes meldete in der Nacht 32 Verletzte durch eine Attacke mit Drohnen auf der südlich der Hauptstadt Manama gelegenen Insel Sitra. Mindestens vier der Menschen seien schwer verletzt worden, darunter auch Kinder. Alle Verletzten seien Bürger des Königreichs. Mehrere Häuser seien beschädigt worden.
Zuvor hatte der Iran bereits eine Anlage zur Wasserentsalzung mit einem Drohnenangriff beschädigt, wie das Ministerium gestern Vormittag mitteilte. Es handle sich um "iranische Aggression, die sich willkürlich gegen zivile Ziele" richte.
USA ziehen Diplomaten und Familien aus Saudi-Arabien ab
Die USA haben einen Teil ihrer Botschaftsmitarbeiter in Saudi-Arabien angewiesen, das Land zu verlassen. Nicht unbedingt erforderliches diplomatisches Personal sowie dessen Familien sollten das Land wegen "Sicherheitsrisiken" verlassen, teilte das US-Außenministerium mit.
Bisher hatten die USA diesem Teil des Botschaftspersonals bereits erlaubt, das Land zu verlassen – es aber nicht angewiesen, dies zu tun. Das hat sich nun geändert. Die US-Botschaft in Riad war in der vergangenen Woche von Drohnen angegriffen worden. Saudi-Arabien macht den Iran dafür verantwortlich. Dieser weist eine Beteiligung zurück.

vor 2 Stunden
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