Russischer Karikaturist: Exilkünstler in Polen erschossen

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Nach den tödlichen Schüssen auf einen russischen Exilkünstler in Polen ist nach Angaben von Ministerpräsident Donald Tusk ein Verdächtiger festgenommen worden. Der Mann mit einem georgischen Pass sei möglicherweise an der Tat beteiligt gewesen, sagte Tusk der Nachrichtenagentur PAP zufolge. Der Zugriff sei in der Nähe von Warschau erfolgt, teilte die Polizei von Lublin mit. Bei der Identität des Mannes legte sich die Behörde nicht fest: „Der Festgenommene benutzte einen Pass, der auf einen 36-jährigen Bürger Georgiens ausgestellt ist“, hieß es. Der Radiosender RMF berichtete, bei der Festnahme in einem Arbeiterwohnheim in Piastow seien Antiterrorkräfte im Einsatz gewesen. Es gebe Hinweise, dass der Pass des Festgenommenen gefälscht sei. Der russische Aktionskünstler und Karikaturist mit dem Pseudonym Semjon Skrepezki war am Montag in der ostpolnischen Kleinstadt Biala Podlaska auf offener Straße mit fünf Schüssen getötet worden. Tusk sprach am Mittwoch davon, dass vieles auf einen politischen Mord hindeute, selbst wenn man noch auf nähere Beweise warten müsse. Sollte Russland seine Hand im Spiel haben, sei dies ein Fall von Staatsterrorismus, sagte er.

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