Vor zwanzig Jahren erschien Roberto Savianos Buch "Gomorrha", und genauso lange steht der Autor schon unter Personenschutz. Ihm droht die Rache derer, die er in seinen Enthüllungen über die neapolitanische Mafia beim Namen genannt hatte. Saviano musste untertauchen, alle paar Tage den Wohnort wechseln, bis heute ist ein spontaner Restaurantbesuch undenkbar. Längst ist aus dem Reporter, zumindest auch, ein Schriftsteller geworden: "Meine Liebe stirbt nicht" ist Savianos vierter Roman. Es geht darin um das Schicksal von Rossella Casini, einer Psychologiestudentin aus Florenz, die sich dort im Jahr 1977 in den Studenten Francesco Frisina verliebt. Dessen Familie gehört zur kalabrischen ’Ndrangheta. Sie teilt ihr Wissen mit der Staatsanwaltschaft und bewegt sogar ihren Geliebten dazu, dasselbe zu tun. Später widerrufen beide ihre Aussagen. Zu spät für Rossella, sie ist kurz darauf tot.

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