Prinz William: Ruiniert der Herzog von Cornwall den Bauern die mentale Gesundheit?

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Eigentlich sollte es unter seiner Führung alles besser werden. Nachdem sein Vater Charles im Mai 2023 König des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland geworden war, übernahm Prinz William eine aktive Rolle im Herzogtum Cornwall. Seitdem mischt er im Management der Verwaltungseinheit mit. Vor allem aber versprach er zu seinem Antritt, sich auch verstärkt um die sozialen Belange in der Gegend zu kümmern, so wollte er etwa Strategien gegen Obdachlosigkeit und Vereinsamung in der ländlich geprägten Gegend entwickeln.

Wie die »Times« berichtet , beschweren sich Pachtbauern aus dem Herzogtum darüber, dass ihnen der Thronfolger »schlaflose Nächte« bereite und somit ihre mentale Gesundheit ruiniere – eine sarkastische Anspielung auf eine weitere Imagemaßnahme von Prinz William. Dieser hatte seine Popularität in der Vergangenheit immer wieder dazu genutzt, um auf Gefahren für die mentale Gesundheit aufmerksam zu machen.

Hintergrund für die Proteste sind Williams Pläne, eine Reihe von Höfen in einem bestimmten Teil des Herzogtums zu veräußern. Dadurch könnten die Bauern ihre zum Teil schon über viele Generationen zur Pacht bewirtschafteten Höfe verlieren. Die Bauern empört vor allem, dass William am Herzogtum gut verdient, allein 22,9 Millionen Pfund (26,3 Millionen Euro) soll Cornwall im vergangenen Jahr durch Pacht und Ähnliches für ihn an privaten Einnahmen abgeworfen haben.

In der »Times« kommt auch der ehemalige liberaldemokratische Minister Norman Baker zu Wort, der als Experte für die Vermögensverhältnisse der royalen Familie gilt. Schon Charles habe durchaus Interesse gehabt, mit dem Herzogtum Geld zu verdienen, so Baker. Aber William gehe es nun offenbar um die optimale Maximierung dieses Profits.

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