Prinz Harrys ehemalige Aids-Stiftung verklagt ihn wegen Verleumdung

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Prinz Harry ist von einer Wohltätigkeitsorganisation verklagt worden, die der Royal selbst mitgegründet hat. Das geht aus Unterlagen eines Gerichts in London hervor. Demzufolge reichte die Aids-Stiftung Sentebale vergangenen Monat eine Verleumdungsklage gegen Prinz Harry und einen seiner engen Freunde ein. Mark Dyer war ebenfalls in der Aids-Stiftung involviert.

Nähere Details zu der Klage waren zunächst nicht bekannt. In einer Erklärung gab die Stiftung bekannt, sie ersuche das Eingreifen des Gerichts infolge einer »negativen Medienkampagne«, die die Reputation von Sentebale beschädigt habe. Zudem habe die Kampagne Cybermobbing gegen die Stiftung und ihre Führung ausgelöst. Prinz Harry äußerte sich zunächst nicht.

Bei der Hilfsorganisation kam es zu Meinungsverschiedenheiten über eine neue Fundraising-Strategie. Neben Prinz trat auch Harry Prinz Seeiso von Lesotho, Mitbegründer der Organisation, als Schirmherr zurück. Damals erklärten sie, das Verhältnis zwischen dem Vorstand und Sophie Chandauka sei nicht mehr zu retten. Chandauka warf Harry später vor, eine Kampagne aus Mobbing und Schikanen inszeniert zu haben, um sie zum Rücktritt zu zwingen.

Die Charity Commission für England und Wales untersuchte den Fall. Sie fand jedoch keine Hinweise auf weitverbreitetes Mobbing oder Frauenfeindlichkeit.

Die Organisation Sentebale verfolgt das Ziel, junge Menschen in Lesotho und Botswana zu unterstützen, die unter HIV oder Aids leiden. Der Sohn von König Charles gründete Sentebale 2006 mit, zu Ehren seiner verstorbenen Mutter Prinzessin Diana.

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