Pakistan: Vom Talibanunterstützer zum Friedensstifter
vor 3 Stunden
1
Pakistan galt vor allem als Hort des Terrorismus. Im Irankrieg aber präsentiert sich die Führung in neuer Rolle. Ihr Vorteil: Sie haben Expertise im doppelten Spiel.
10. April 2026, 20:46 Uhr
Artikelzusammenfassung
Die Unsicherheit über einen möglichen Militärschlag gegen den Iran hielt die Welt in Atem, bis Pakistan erfolgreich vermittelte und die Bombardierung vorerst aussetzte. Pakistan, im doppelten Spiel geübt, pflegt enge Beziehungen zu den USA, Saudi-Arabien und dem Iran. Die diplomatischen Bemühungen des Landes, unter anderem im Konflikt mit Indien, trugen dazu bei, dass Trump Sharif und Munir näher kennenlernte und Sympathien für sie hegt. Während Sharif aus einer einflussreichen Familie stammt und politisch aktiv ist, gilt Munir als machtbewusster, aber politisch unambitionierter Offizier. Trotz innenpolitischer Turbulenzen wird Pakistans internationale Vermittlerrolle gelobt, doch die Verhandlungen bleiben schwierig, und die Protestierenden im Iran könnten die Verlierer sein.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Noch bis zwei Uhr in der Nacht zum Mittwoch war die Unsicherheit groß: Würde sich über dem Iran ein Inferno entladen? Der amerikanische Präsident hatte in der ihm eigenen Mischung aus Kalkül und Grobheit angekündigt, im Zweifel "eine ganze Zivilisation auszulöschen", sollten die Iraner nicht einlenken. Maximale Drohkulisse, größtmögliche Einschüchterung, typisch Trump. Denn der nach Wochen israelisch-amerikanischer Angriffe verbliebene Rest des Mullah-Regimes widersetzte sich bis zuletzt. Die einen loben es als mutige Standfestigkeit, andere sehen darin selbstzerstörerische Naivität.