Pakistan: Vom Talibanunterstützer zum Friedensstifter

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Pakistan galt vor allem als Hort des Terrorismus. Im Irankrieg aber präsentiert sich die Führung in neuer Rolle. Ihr Vorteil: Sie haben Expertise im doppelten Spiel.

10. April 2026, 20:46 Uhr

 Am Mittwoch wird in der Stadt Lahore mit Plakaten von Generalstabschef Asim Munir die Vermittlerrolle Pakistans gewürdigt.
Am Mittwoch wird in der Stadt Lahore mit Plakaten von Generalstabschef Asim Munir die Vermittlerrolle Pakistans gewürdigt. © Arif Ali/​AFP via Getty Images

Noch bis zwei Uhr in der Nacht zum Mittwoch war die Unsicherheit groß: Würde sich über dem Iran ein Inferno entladen? Der amerikanische Präsident hatte in der ihm eigenen Mischung aus Kalkül und Grobheit angekündigt, im Zweifel "eine ganze Zivilisation auszulöschen", sollten die Iraner nicht einlenken. Maximale Drohkulisse, größtmögliche Einschüchterung, typisch Trump. Denn der nach Wochen israelisch-amerikanischer Angriffe verbliebene Rest des Mullah-Regimes widersetzte sich bis zuletzt. Die einen loben es als mutige Standfestigkeit, andere sehen darin selbstzerstörerische Naivität.

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