Grand Nationals: Rennpferd Gold Dancer holt Sieg – und muss eingeschläfert werden

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Ein triumphaler Moment beim Pferderennen Grand Nationals im britischen Aintree endete für das Pferd »Gold Dancer« tragisch. Mit Jockey Paul Townend schaffte er es zwar als Erster über die Ziellinie. Beim Sprung über den letzten Zaun zog er sich allerdings so schwere Verletzungen zu, dass das Tier eingeschläfert werden musste. Der Vorfall am Freitag folgte nicht lange, nachdem beim Cheltenham Festival vor einem Monat insgesamt vier Pferde ums Leben gekommen waren.

Die Tierschutzorganisation »League Against Cruel Sports« (zu Deutsch: Liga gegen grausame Sportarten) fordert nun ein Eingreifen der Regierung: »Jahr für Jahr sehen wir, wie Pferde in Aintree für die Unterhaltung der Zuschauer und für billige Wetten sterben«, heißt es in einer Stellungnahme. »Gold Dancer ist das jüngste Opfer dieses herzlosen Spektakels, das dem Tierwohl völlig widerspricht.«

Die Öffentlichkeit und Unternehmen sollten das Aintree Festival boykottieren, so die Organisation. »Die Regierung muss handeln.« Die Regulierungsbehörde für Pferderennen in Großbritannien (AHA) würde Profite über das Leben der Pferde stellen.

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