Pakistan und Afghanistan rufen mehrtägige Feuerpause aus

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Saudi-Arabien, Katar und die Türkei hätten darauf hingewirkt. Das pakistanische Militär will die Angriffe ab Mitternacht bis zur Nacht auf den 24. März einstellen, teilte Informationsminister Attaullah Tarar auf X  mit. Tarar stellte klar, dass der Militäreinsatz wieder aufgenommen werde, sollte Pakistan angegriffen oder Terroranschläge im Land verübt werden. Auch Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid sprach auf X davon , gegebenenfalls zurückzuschlagen.

Die Ankündigung Pakistans kommt überraschend. Noch am Vortag hatten Regierungsmitglieder gesagt, die Angriffe auf Afghanistan würden fortgeführt. Islamabad wirft Kabul vor, Terroristen zu beherbergen, die in Pakistan Anschläge verüben. Kabul weist die Anschuldigungen zurück. Die Kämpfe zwischen den Nachbarländern waren Ende Februar neu entflammt.

In Kabul fand eine erste Massenbeerdigung für Opfer des Luftangriffs von Montagnacht statt. Lokale Medien berichteten, dass Leichen auf dem Sarai Schomali Berg in Kabul bestattet worden seien. Viele seien schwer entstellt und konnten nicht identifiziert werden, berichtet der afghanische Fernsehsender Tolonews. Führende Taliban wie Innenminister Siradschuddin Hakkani nahmen an der Beerdigung teil.

Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Bei einem Besuch der Ruinen der zerstörten Entzugsklinik sagte die EU-Repräsentantin in Kabul, Veronika Boskovic Pohar, dem Sender Tolonews: »Was wir wollen, ist Dialog zwischen den beiden brüderlichen Nachbarländern. Ihr könnt euch nicht gegenseitig auf den Mond schießen.« Frieden läge im Interesse beider Länder.

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