Friedrich Merz: Der Appetit auf Appeasement ist ihm vergangen
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Deutlich wie nie geht Friedrich Merz auf Distanz zu Donald Trump und dessen Irankrieg. Warum riskiert der Kanzler das? Dahinter steht ein Vertrauensbruch.
18. März 2026, 20:14 Uhr
Artikelzusammenfassung
Der Bundeskanzler Friedrich Merz distanziert sich deutlich von Trumps Irankriegsplänen, ohne jedoch den entscheidenden Satz "Das ist nicht unser Krieg" zu äußern. Merz setzt auf eine konfrontative Position, die jedoch ein gewisses Risiko birgt, da Trump bereits mit einem Rückzug aus der Nato droht. Die Dynamik hinter Merz' Kurs wird von innen- und außenpolitischen Faktoren geprägt, darunter die bevorstehenden Wahlen in Rheinland-Pfalz und die wirtschaftlichen Folgen des Krieges. Merz betont in seiner Regierungserklärung die Bereitschaft Deutschlands, nach einem Kriegsende an einer Stabilisierungsmission teilzunehmen, um die Region zu sichern und Flüchtlingsbewegungen zu verhindern. Die Nichtäußerung des Satzes "Das ist nicht unser Krieg" könnte jedoch nicht nur Trump, sondern auch die Ukraine-Politik von Merz gefährden.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Manchmal ist an einer Rede der Satz am interessantesten, der nicht fällt. Dem der Redner wohlbekannt ist, weil er längst kursiert, der von seinen Redenschreibern womöglich erwogen worden ist, aber der dann nicht ausgesprochen werden soll. In der Regierungserklärung des Bundeskanzlers an diesem Mittwoch gibt es solch einen Satz.
Friedrich Merz spricht schon eine Weile über den bevorstehenden EU-Gipfel, über seine Initiativen zum Bürokratieabbau, zur Unterstützung der Ukraine, und recht allgemein über die neue Welt der Großmächte, dann erst kommt er zu dem, worauf viele Zuhörer wohl warten: Die Konfrontation über den Irankrieg mit den USA, seine harte Absage an Donald Trump, der Hilfe nicht erbeten, sondern verlangt hat in der Straße von Hormus.