Österreich: Verurteilter syrischer Folterer soll abgetaucht sein

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Der Syrer Muhammad Alhamoud ist mit großen Erwartungen nach Wien gekommen. Alhamoud, ein stiller Mann mit angegrautem Bart, will Gerechtigkeit erfahren, Genugtuung für die Verbrechen, die an ihm begangen wurden, zwischen 2011 und 2013 in der syrischen Stadt Raqqa. Alhamoud demonstrierte damals gegen das Assad-Regime und wurde in ein Gefängnis des syrischen Geheimdienstes verschleppt. Schon auf dem Weg dorthin wurde er mit Gewehrkolben geschlagen, im Gefängnis selbst musste er auf Fliesen schlafen und konnte nur Wasser aus der Toilette trinken. Er wurde misshandelt, mit heißem und kaltem Wasser überschüttet, und wenn „der Folterknecht uns vorgeführt hat, hat er uns gegen die Wände geschleudert“.

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