Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Der Sturz des wohl mächtigsten Medienmanagers Österreichs beginnt am Abend des 4. März. Eine sechsköpfige Runde versammelt sich diskret um 18 Uhr in einem Wiener Innenstadtbüro. Ein Anwalt hat im Namen seiner Mandantin die Spitze des ORF-Stiftungsrats eingeladen, das Aufsichtsgremium des öffentlich-rechtlichen Senders. Eine Tagesordnung gibt es nicht, nur ein vages Thema: Es betreffe »die Generaldirektion«.
War Opa Nazi?
Die digitale NSDAP-Mitgliederkartei entlarvt deutsche Familienlügen. Aus Vorfahren werden Täter und Mitläufer, ein Land muss seine Vergangenheit neu prüfen.
Lesen Sie unsere Titelgeschichte, weitere Hintergründe und Analysen im digitalen SPIEGEL.
Der Stiftungsratsvorsitzende Heinz Lederer, sein Stellvertreter und ein weiteres Mitglied des Gremiums werden in einen quadratischen Besprechungsraum geführt, alle nehmen an einem Holztisch Platz. An der Wand prangt ein breiter Bildschirm.
Darauf erscheinen Chat-Screenshots und Fotos, Audiomitschnitte sind zu hören. Es soll sich um Kommunikation der ORF-Spitzenkraft Roland Weißmann mit einer Untergebenen handeln, die hier Kerstin K. heißen soll. Der heute 58-jährige Medienmanager macht der deutlich jüngeren Angestellten sexuelle Avancen. Und was für welche. Einmal schlägt er vor, seine neue Matratze gemeinsam einzuweihen. Nacktbilder verlangt er von ihr, unaufgefordert schickt er ihr mehrmals Fotos von seinem Penis.
K. lehnt ab, sie beschwichtigt, verweist darauf, verheiratet zu sein. Laufrunden ja, Freundschaft ja, aber ohne Benefits. Er beklagt die Zurückweisungen, klingt mal weinerlich, mal rüde. Sie könne »scheißen gehen«, schleudert er ihr hin. Manchmal bedauert er seine Zudringlichkeit, versucht es dann wieder.
Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+
Sie haben bereits ein Digital-Abo? Zum Login
SPIEGEL plus
Nur für Neukunden
€ 1,– für 4 Wochen danach € 5,99 pro Woche
Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App
Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter
Jederzeit kündigen
SPIEGEL plus
52 Wochen 25 % sparen
€ 4,49 pro Woche für 52 Wochen danach € 5,99 pro Woche
Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.de und in der App
Wöchentlich die digitale Ausgabe des SPIEGEL inkl. E-Paper (PDF), Digital-Archiv und S+-Newsletter
52 Wochen rabattierte Laufzeit
Sie haben bereits ein Print-Abo? Hier rabattiert Digital-Zugang bestellen
Jetzt Artikel freischalten:
Sie haben bereits ein Digital-Abo?
Monatsabo Preis wird geladen...
Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de
Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper
Jederzeit kündbar
Jahresabo Preis wird geladen
Zugang zu allen Artikeln in der App und auf SPIEGEL.de
Wöchentliche Ausgabe des SPIEGEL als E-Paper
Jederzeit kündbar
SPIEGEL+ wird über Ihren iTunes-Account abgewickelt und mit Kaufbestätigung bezahlt. 24 Stunden vor Ablauf verlängert sich das Abo automatisch um einen Monat zum Preis von zurzeit ¤ ein Jahr zum Preis von zurzeit ¤. In den Einstellungen Ihres iTunes-Accounts können Sie das Abo jederzeit kündigen. Um SPIEGEL+ außerhalb dieser App zu nutzen, müssen Sie das Abo direkt nach dem Kauf mit einem SPIEGEL-ID-Konto verknüpfen. Mit dem Kauf akzeptieren Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärung.

vor 2 Stunden
1









English (US) ·