Norwegen meldet »äußerst ungewöhnliche« Todesfälle von Rentieren

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Auf der norwegischen Inselgruppe Spitzbergen haben die Behörden mehr als ein Dutzend ungeklärte Todesfälle bei Rentieren verzeichnet. Die hohe Zahl der verendeten Tiere auf dem Archipel in der Arktis sei für die Sommersaison »äußerst ungewöhnlich«, erklärte das Büro des regionalen Gouverneurs am Donnerstag.

Bei einer jährlichen Zählung seien bislang 13 kürzlich verstorbene Rentiere – elf Weibchen und zwei Männchen – in zwei Tälern gefunden worden, die rund 1000 Kilometer vom Nordpol entfernt liegen.

»Es ist sehr ungewöhnlich, dass Weibchen im fortpflanzungsfähigen Alter und erwachsene Männchen im Sommer sterben. Deshalb wollen wir diese Entwicklung genau beobachten«, hieß es in der Erklärung.

Was den Tod der Tiere herbeigeführt haben könnte, ist bislang unklar. Das Norwegische Institut für Naturforschung (Nina) teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, es gebe »keine eindeutigen Hinweise und auch keine konkrete Hypothese«, um die ungewöhnlichen Todesfälle im Sommer zu erklären.

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