NBA: Vier Spieler nach Prügelei zwischen Detroit und Charlotte gesperrt

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Normalerweise laufen Streitigkeiten in der NBA nach einem bewährten Muster ab. Zwei oder mehr Streithähne sagen sich die Meidung, es wird ein bisschen geschubst und posiert, dann geht das Spiel weiter. Ein Platzverweis kann vorkommen, echte Handgreiflichkeiten sind jedoch die Ausnahme. Dafür steht zu viel (Geld) auf dem Spiel.

In der Partei zwischen den Charlotte Hornets und den Detroit Pistons (104:110) am vergangenen Montag war das ein wenig anders. Entsprechend empfindlich fallen die Strafen aus, die vom der Basketball-Profiliga verhängt wurden.

Die Höchststrafe von insgesamt sieben Spielen gab es für Pistons-Forwards Isaiah Stewart, der sich zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung nicht auf dem Spielfeld befunden hatte. Die Dauer seiner Sperre basiere dabei »zum Teil auf seiner Vorgeschichte wiederholter unsportlicher Handlungen«, teilte die NBA mit. Generell gilt in der NBA: Wer sich bei Streit von der Bank auf das Feld begibt, bekommt erheblichen Ärger.

Aussetzen müssen auch Moussa Diabate und Miles Bridges wegen einer »weiteren Eskalation« des Streits (Hornets, jeweils vier Spiele) sowie Jalen Duren (Pistons, zwei Spiele) für das »Initiieren der Auseinandersetzung«.

Im Duell der beiden Franchises aus der Eastern Conference waren Diabate und Duren in der Mitte des dritten Viertels nach einem Foul von Diabate an dem Pistons-Forward aneinander geraten. Zunächst standen sich beide Kopf an Kopf gegenüber, ehe Duren seinem Gegenspieler die rechte Hand ins Gesicht drückte und die Situation eskalierte. In den darauffolgenden 30 Sekunden kam es auf dem Court zu mehreren Handgreiflichkeiten, Tritten und Schlägen.

Detroits Trainer fühlt sich unfair behandelt

Laut Detroit-Coach J.B. Bickerstaff habe sich Duren nur verteidigt. »Sie haben angefangen«, sagte der 46-Jährige, der mit Detroit die Tabelle der Eastern Conference anführt. »Sie haben die Grenze überschritten«, so Bickerstaff, »ich finde es schade, dass es so hässlich geworden ist. So etwas möchte man nie sehen. Aber wenn jemand einen Schlag gegen einen ausführt, hat man die Pflicht, sich zu schützen, und genau das ist heute Abend passiert.«

Die Platzverweise heizten die ohnehin schon angespannte Stimmung in einem körperbetonten Spiel weiter an. Im vierten Viertel wurde auch noch Charlotte-Trainer Charles Lee des Feldes verwiesen, nachdem ihn Brandon Miller daran hindern musste, einen Schiedsrichter anzugehen.

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