Mit seiner geringen Bauhöhe von 4,8 mm (273,4 × 178,8 mm) ist das Honor MagicPad 4 wohl eines der derzeit dünnsten Geräte der Kategorie. Denn die bisher flachsten Geräte wie Apples iPad Pro 13 Zoll und Samsungs Galaxy Tab S11 Ultra messen um die 5,1 mm. Überdies ist es einen Millimeter dünner als sein Vorgänger. Trotz der Schlankheitskur stecken in der Rechenflunder mit Display Qualcomms aktueller Oberklassechip und ein großer 10.100-mAh-Akku.
Kleiner und leichter als der Vorgänger
Das heißt, dass im MagicPad 4 der Snapdragon 8 Gen 5 – nicht zu verwechseln mit dem Elite-Modell – steckt, der bisher nur in Smartphones verbaut ist. Damit dürfte das Tablet eine hohe Rechenleistung zutage bringen. Begleitet wird der Chip von 12 oder 16 GByte RAM sowie 256 respektive 512 GByte Flashspeicher.
Das Honor Magic Pad 4 wird in Weiß und Grau angeboten,
(Bild: Honor)
Damit das Tablet auch bei anspruchsvolleren Aufgaben oder beim Gaming kühl bleibt, verbaut Honor eigenen Angaben zufolge einen Zwei-Wege-Vapor-Chamber (VC) mit 13-schichtigem 3D-Kühlaufbau und einer Wärmeableitungsfläche von 81.717 mm². Wie zuverlässig diese Kühlung die dauerhafte Rechenleistung hält, werden Tests zeigen.
Das Display des neuen Honor-Tablets misst nun 12,3 Zoll (3000 × 1920 Pixel) in der Diagonale, was zwar etwas kleiner ist als die 13,3 Zoll des Vorgängermodells, allerdings kommt beim neuen Modell ein höherwertigeres OLED-Panel mit 165 Hz statt LCD-Technik zum Einsatz. Zudem ist der Bildschirm mit bis zu 2700 cd/m² deutlich leuchtstärker als jener des Vorgängers, der bis zu 1000 cd/m² lieferte.
Der Akku fällt mit seiner Nennleistung von 10.100 mAh zwar etwas kleiner als in der 3. Generation (12450 mAh) aus. Jedoch dürfte die Laufzeit aufgrund des potenziell effizienteren Bildschirms und Prozessors nicht davon beeinträchtigt werden. Das neue Tablet ist mit 450 g übrigens 145 g leichter als der Vorgänger, der knapp 600 g auf die Waage brachte. Damit wiegt es in etwa so viel wie Apples kleines iPad Pro mit 11-Zoll-Bildschirm (446 g).
Android 16 mit optionaler PC-Oberfläche
Hinsichtlich Kameras und Multimedia verbaut Honor eine 13-MP-Kamera auf der Rückseite und vorne als Selfiekamera einen Sensor mit 9 MP. Zudem sind 8 Lautsprecher geboten, die Spatial-Audio unterstützen. Ferner stecken die aktuellen Funkstandards Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0 im Tablet. Als Betriebssystem setzt Honor auf sein MagicOS 10 auf Basis von Android 16. Der Hersteller verspricht 6 Jahre Android-Updates und Sicherheitspatches, was durchaus gut ist.
Honor Magic Pad 4 mit optionalem Zubehör.
(Bild: Honor)
Die Software des MagicPad 4 soll genauso wie die der ebenso angekündigten Foldables Magic V6 eine geräteübergreifende Zusammenarbeit mit Smartphones und Multi-Plattform-Umgebungen – also auch Apples Ökosystem – ermöglichen. Zudem soll ein bei Bedarf aktivierbarer Desktopmodus ein „PC-ähnliches Arbeitserlebnis“ inklusive „Dateiverwaltung und Multitasking-Workflows“ ermöglichen, sagt der Hersteller.
Für das neue Tablet verlangt Honor ab 599 Euro. Das Gerät ist in den Farben Grau und Weiß erhältlich.
(afl)










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