Schreck für Ferraris Formel-1-Team: Teamchef Frédéric Vasseur verbringt den Tag der Qualifikation für den Großen Preis von Monaco in einer Klinik. Der 58-Jährige werde nach einigen Tests weiter zur Beobachtung in einer medizinischen Einrichtung bleiben, teilte die Scuderia Ferrari am Tag vor dem sechsten Saisonlauf in Monaco mit. Weitere Details zum Hintergrund der ärztlichen Entscheidung werde das Team nicht veröffentlichen.
»Wir wünschen Fred eine schnelle Erholung und freuen uns darauf, ihn bald wieder an der Strecke zu sehen«, heißt es in dem Statement von Ferrari. Der Franzose Vasseur ist seit Anfang 2023 Teamchef beim erfolgreichsten Rennstall der Formel-1-Geschichte. An der Boxenmauer dürfte er vorerst von seinem Stellvertreter Jérôme D’Ambrosio, einem früheren Formel-1-Piloten aus Belgien, vertreten werden.
Antonelli düpiert Ferrari-Duo im Abschlusstraining
Nach starken Auftritten im Freitagstraining waren die Ferrari-Fahrer Charles Leclerc und Lewis Hamilton als Topfavoriten für den Sieg in Monaco gehandelt worden. In der abschließenden Übungseinheit vor der heutigen Qualifikation (16 Uhr auf RTL und Sky) versetzte der WM-Führende Kimi Antonelli diesen Hoffnungen aber einen Dämpfer.
Der Mercedes-Pilot aus Italien sicherte sich die Bestzeit, mehr als drei Zehntelsekunden vor Leclerc und Hamilton. Nach einem Unfall von Haas-Fahrer Oliver Bearman wurde das Training für mehrere Minuten unterbrochen, bis das am Heck demolierte Auto von der Strecke entfernt und die Schäden an den Leitplanken beseitigt wurden.
Die Startplatzjagd ist in Monaco noch wichtiger als bei anderen Rennen, weil Überholen auf dem engen Stadtkurs fast unmöglich ist. In der WM-Wertung liegt Antonelli 43 Punkte vor Mercedes-Teamkollege George Russell an der Spitze. Leclerc und Hamilton folgen auf den Plätzen drei und vier.

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