Mögliche Sicherheitslücken: US-Behörden warnen vor Cyber-Angriffen auf Siemens-Systeme
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Mehrere US-Sicherheitsbehörden sehen in Siemens-Geräten ein Einfallstor für Hacker. Weite Teile der öffentlichen Versorgung seien bedroht. Belege nennen sie bisher nicht.
Quelle: DIE ZEIT,
Reuters,
liw
20. August 2026, 14:29 Uhr
US-Behörden schlagen Alarm wegen möglicher Schwachstellen in Siemens-Steuergeräten. FBI, NSA und CISA warnen, dass vor allem Simatic-S7-Systeme, die in den USA Wasserkraft, Energie, Chemie und Landwirtschaft takten, wegen dürftiger Absicherung und Legacy-Software zum leichten Ziel für Hacker werden könnten – ein ziemlich heikler Plot für die kritische Infrastruktur. Konkrete Belege für ihre Einschätzung liefern die Behörden zwar nicht, doch Siemens hatte seine Kundschaft bereits Wochen zuvor auf eine steigende Welle von Cyberattacken hingewiesen und das übliche Security-Update-Mantra ausgespielt. Parallel dazu häufen sich in mehreren Bundesstaaten Attacken auf lokale Wasserversorger, in Minnesota wurden binnen zwei Tagen gleich 30 Vorfälle registriert, was die Lage vom Nischenthema zum politischen Dauerbrenner macht. Während Experten den Iran als möglichen Akteur im Offensiv-Game vermuten, bremst Donald Trump diese Lesart aus – und zeigt damit einmal mehr, wie schnell Cybersecurity zur Bühne für geopolitisches Messaging, Deutungskämpfe und ein bisschen sicherheitspolitisches Theater wird.
Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.
Sicherheitslücken in Siemens-Steuergeräten könnten öffentliche Versorgungsnetze gefährden. Davor haben mehrere US-Sicherheitsbehörden gewarnt. Mit zahlreichen Angriffen würden Hacker versuchen, Steuersysteme des Münchener Technologiekonzerns unter ihre Kontrolle zu bringen. Auf welchen Erkenntnissen ihre Einschätzungen beruhen, teilten das FBI, die NSA und die Cybersicherheitsbehörde CISA nicht mit.
Betroffen sein sollen Geräte vom Typ Simatic S7. Diese regeln in den USA unter anderem den Betrieb von Wasserkraftwerken sowie Anlagen der Energiewirtschaft, der Chemie und der Landwirtschaft. Die Geräte seien schlecht geschützt und arbeiteten mit veralteter Software, hieß es weiter. Siemens hatte seine Kunden schon vor Wochen vor zunehmenden Cyberattacken gewarnt. Erfolgreiche Hacks seien nicht bekannt, hieß es damals. Der Konzern forderte seine Kunden dazu auf, die Technik auf dem neuesten Stand zu halten.
US-Bundesstaaten verzeichnen seit Wochen zahlreiche Cyberangriffe auf örtliche
Wasserversorgungssysteme. Minnesota etwa meldete innerhalb von zwei Tagen dreißig Cyberangriffe auf ein solches System. Experten vermuten, dass der Iran hinter den Angriffen steht. US-Präsident Donald Trump widersprach dieser Einschätzung hingegen.