Mögliche Sicherheitslücken: US-Behörden warnen vor Cyber-Angriffen auf Siemens-Systeme

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Mehrere US-Sicherheitsbehörden sehen in Siemens-Geräten ein Einfallstor für Hacker. Weite Teile der öffentlichen Versorgung seien bedroht. Belege nennen sie bisher nicht.

Quelle: DIE ZEIT, Reuters, 20. August 2026, 14:29 Uhr

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Die Cyber-Attacken könnten Experten zufolge aus dem Iran gesteuert werden. Sie zielen bisher vor allem auf die öffentliche Versorgung in den USA. © Philipp Katzenberger/​unsplash.com

Sicherheitslücken in Siemens-Steuergeräten könnten öffentliche Versorgungsnetze gefährden. Davor haben mehrere US-Sicherheitsbehörden gewarnt. Mit zahlreichen Angriffen würden Hacker versuchen, Steuersysteme des Münchener Technologiekonzerns unter ihre Kontrolle zu bringen. Auf welchen Erkenntnissen ihre Einschätzungen beruhen, teilten das FBI, die NSA und die Cybersicherheitsbehörde CISA nicht mit.

Betroffen sein sollen Geräte vom Typ Simatic S7. Diese regeln in den USA unter anderem den Betrieb von Wasserkraftwerken sowie Anlagen der Energiewirtschaft, der Chemie und der Landwirtschaft. Die Geräte seien schlecht geschützt und arbeiteten mit veralteter Software, hieß es weiter. Siemens hatte seine Kunden schon vor Wochen vor zunehmenden Cyberattacken gewarnt. Erfolgreiche Hacks seien nicht bekannt, hieß es damals. Der Konzern forderte seine Kunden dazu auf, die Technik auf dem neuesten Stand zu halten.

US-Bundesstaaten verzeichnen seit Wochen zahlreiche Cyberangriffe auf örtliche Wasserversorgungssysteme. Minnesota etwa meldete innerhalb von zwei Tagen dreißig Cyberangriffe auf ein solches System. Experten vermuten, dass der Iran hinter den Angriffen steht. US-Präsident Donald Trump widersprach dieser Einschätzung hingegen.

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