Libanon: Donald Trump kündigt Unterstützung für den Libanon an

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Libanons Präsident hat die USA um weitere Hilfen für die staatliche libanesische Armee gebeten. US-Präsident Donald Trump sagte zu – ohne aber konkrete Angaben zu machen.

Quelle: DIE ZEIT, AP, dpa, 21. Juli 2026, 22:34 Uhr

 Donald Trump sichert dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun Unterstützung zu.
Donald Trump sichert dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun Unterstützung zu. © Saul Loeb/​AFP/​Getty Images

Bei einem Treffen mit Libanons Präsident Joseph Aoun hat US-Präsident Donald Trump weitreichende Unterstützung für das Land angekündigt. »Es ist ein Ort und ein Land, das sehr schlecht behandelt wurde, und wir werden dafür sorgen, dass es angemessen behandelt wird – mit dem Respekt, den es verdient«, sagte Trump. Konkrete Hilfen nannte er allerdings nicht.

Aoun bat den US-Präsidenten seinerseits um Unterstützung für die staatliche libanesische Armee (LAF) und warnte vor dem Szenario eines neuen Bürgerkrieges. »Wir wollen das nicht noch einmal erleben. Alles, worum wir bitten, ist weitere Unterstützung für die LAF«, sagte Aoun.

Der Libanon ist hoch verschuldet, die regulären Streitkräfte sind unterfinanziert und geschwächt. Die USA unterstützten die Armee seit 2006 mit mehr als drei Milliarden US-Dollar.

Als Teil eines Rahmenabkommens zwischen Israel und dem Libanon soll die LAF schrittweise die Kontrolle im Südlibanon vom israelischen Militär übernehmen. Wegen des Konflikts mit der Hisbollah-Miliz stationiert Israel Streitkräfte im Süden des Landes.

Bei seinem Besuch in den USA warb Aoun für eine Deeskalation und für einen dauerhaften Rückzug der israelischen Truppen. Es war der erste Besuch eines libanesischen Präsidenten im Weißen Haus seit 2009.

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