Hollywoodstar für Umweltschutz Leonardo DiCaprio trommelt gegen Gesetzespläne der Republikaner – Abstimmung abgesagt
Die US-Republikaner wollten den Schutz bedrohter Tierarten einschränken. Hollywoodstar Leonardo DiCaprio rief zum Widerstand auf. Nun dürfte er Grund zur Freude haben.
23.04.2026, 10.09 Uhr
Hollywoodstar Leonardo DiCaprio
Foto: Sashenka Gutierrez / EPAHollywoodstar Leonardo DiCaprio, 51, ist nicht nur für seine Schauspielerei bekannt – oder seine wechselnden Beziehungen. Auch mit seinem Kampf für den Umweltschutz fällt DiCaprio regelmäßig auf. Nun hat der Oscargewinner ordentlich Stimmung gegen ein Vorhaben der US-Republikaner unter Präsident Donald Trump gemacht – mit einem Teilerfolg.
Im Repräsentantenhaus, einer der beiden Kammern des Kongresses, wollten die Republikaner am Mittwoch mit einem neuen Gesetz den Schutz für gefährdete Tierarten einschränken. Und das ausgerechnet am internationalen Tag der Erde, an dem eigentlich die Wertschätzung für den Planeten gefeiert wird.
Die Republikaner wollten das Gesetz zum Schutz gefährdeter Arten aushöhlen »und damit die Zukunft des Lebens auf der Erde gegen den kurzfristigen wirtschaftlichen Gewinn einiger weniger Reicher« eintauschen, schrieb DiCaprio auf Instagram: Der Plan der Republikaner »würde den am stärksten gefährdeten Arten, die für funktionierende Ökosysteme unverzichtbar sind, schweren Schaden zufügen.«
DiCaprio forderte die Abgeordneten auf, gegen das neue Gesetz zu stimmen. An seine rund 60 Millionen Follower richtete DiCaprio einen Appell: »Rufen Sie noch heute Ihren Abgeordneten im US-Repräsentantenhaus an«. Dann solle man die Politiker auffordern, gegen das neue Gesetz zu stimmen.
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Doch zu einer Abstimmung kam es am Mittwoch gar nicht mehr. Führende Republikaner hatten den Termin Medienberichten zufolge abgesagt. Der Grund laut »New York Times« : Eine erste Verfahrensabstimmung hatte gezeigt, dass in den eigenen Reihen der Republikaner die Unterstützung für das neue Gesetz wackelte.
Die republikanische Abgeordnete Anna Paulina Luna etwa hatte bei X geschrieben: »Tretet nicht auf meine Schildkröten. Geschützt heißt geschützt.«
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Anhänger der Republikaner hatten zuvor argumentiert, das Gesetz zum Schutz gefährdeter Tierarten müsse grundlegend überarbeitet werden. Ihr neuer Entwurf ermögliche es, unnötige Schutzmaßnahmen für Grauwölfe, Grizzlybären und andere Tiere aufzuheben, deren Bestände sich in bestimmten Gebieten in den vergangenen Jahrzehnten erholt hätten.
Gegner des Vorhabens, darunter Demokraten, Umweltaktivisten und eben Hollywoodstar DiCaprio, hatten das scharf kritisiert. Sie warnten, der Gesetzentwurf werde das Artensterben beschleunigen und zahlreiche Arten gefährden. Die Abstimmung ausgerechnet am Tag der Erde sei ein grausamer PR-Gag.
Wie groß DiCaprios persönlicher Anteil daran ist, dass die Republikaner die Abstimmung vorläufig abgesagt haben, ist unklar. So oder so dürfte er sich über die Entwicklung am Ende gefreut haben.
Wie es nun mit dem Gesetzesvorhaben der Republikaner weitergeht, ist laut »New York Times« ungewiss.

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