Kyjiw: Ukraine meldet eine Tote und mehrere Verletzte nach Angriffen

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Nach erneuten Angriffen mit ballistischen Raketen sind in Kyjiw mehrere Brände ausgebrochen. Mehr als zwanzig Menschen wurden verletzt, eine Frau wurde getötet.

Quelle: DIE ZEIT, AFP, dpa, Reuters, 5. August 2026, 5:19 Uhr

Kiew Raketenangriff Russland Ukraine
Rauch über Kyjiw: In der Nacht hat Russland die ukrainische Hauptstadt erneut angegriffen. © EVGEN KOTENKO/​AFP via Getty Images

Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw und ihre Umgebung in der Nacht erneut mit ballistischen Raketen angegriffen. Dabei wurden nach Angaben der Militärverwaltung eine Frau getötet und mindestens 22 weitere Menschen verletzt. Augenzeugen berichteten nach Mitternacht von mehreren heftigen Explosionen. Die Luftabwehr war im Einsatz. Kurz zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe mitgeteilt, dass mehrere russische Raketen im Anflug seien.

In mindestens sieben Bezirken gab es Berichte über Schäden. In Holossijiw seien zwei Verletzte aus den Trümmern eines Lagergebäudes geborgen worden, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Eine Such- und Rettungsaktion dauerte zunächst noch an. Es werde befürchtet, dass sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden könnten.

Im Bezirk Obolon sind Klitschko zufolge mehrere Brände ausgebrochen. In Desna geriet ein Lagerhaus in Brand. Trümmerteile einer Rakete seien in der Nähe eines Wohngebiets heruntergefallen.

Die ukrainische Hauptstadt wurde insbesondere im zurückliegenden Monat immer wieder von Russland angegriffen. Erst in der Nacht zum Samstag hatte Russland Kyjiw mit heftigen Angriffen mit ballistischen Raketen überzogen. Dabei wurden mindestens 9 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt. 

Die Ukraine hat nach eigenen Angaben nicht mehr genug Abfangraketen, um russische Angriffe mit ballistischen Raketen erfolgreich abzuwehren, und drängt bei ihren Verbündeten seit Monaten auf weitere Lieferungen.

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