Es war ein seltener Moment öffentlicher Kritik. Als im März der Volkskongress in Peking zusammentrat, stellten sich Dutzende Abgeordnete offen gegen die Rentenpläne der Regierung. Chinas Scheinparlament gilt als streng kontrolliert, die Abgeordneten werden von der Führung ausgesucht, selbst der Stellplatz von Teetassen im Plenarsaal ist orchestriert. Doch dieses Mal rumorte es. Die Regierung erhöhte die Mindestrente für Landbewohner um 20 Yuan – umgerechnet von 18 auf knapp 21 Euro im Monat. Die Kritik vieler Abgeordneter: Die Erhöhung sei viel zu niedrig, die Rente eher Geste als Absicherung.
Kritik an Pekings Politik: Zwanzigfache Rente für Chinas Stadtbewohner
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