Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
Rosatom evakuiert Mitarbeiter aus iranischem AKW Buschehr
Iran meldet Angriffe auf Petrochemie
Insider: UN-Abstimmung über Schutz von Handelsschiffen in Straße von Hormus vertagt
Abgeschossener US-Jet in Iran setzt Trump unter Druck
Iran schießt wohl weiteres US-Kampfflugzeug ab
Trump: In Iran vermisster US-Soldat gerettet und in Sicherheit
Das in Iran vermisste Besatzungsmitglied des abgeschossenen US-Kampfjets ist laut Präsident Donald Trump gerettet und in Sicherheit. „Wir haben ihn“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. In den vergangenen Stunden habe das Militär „eine der gewagtesten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte der Vereinigten Staaten ausgeführt“. Der vermisste Soldat sei „wohlbehalten“.
Zuvor hatte es Medienberichte über Kämpfe in der Region gegeben. Der Kampfjet war in der Nacht zum Freitag über iranischem Territorium abgeschossen worden. Ein Besatzungsmitglied wurde rasch gefunden, das zweite war seither gesucht worden. Iran hatte ein Kopfgeld auf den Mann ausgesetzt und iranische Bürger aufgerufen, ihn lebend gefangenzunehmen. Es wäre ein symbolischer Sieg für Iran gewesen – und eine peinliche Niederlage für Trump. Der hatte zuletzt immer wieder großspurig behauptet, dass Iran praktisch kaum noch Militärkapazitäten habe.
Auf Truth Social ließ er verlauten: Der „tapfere Krieger“ habe sich hinter den feindlichen Linien in den tückischen Bergen Irans befunden und sei „von unseren Feinden gejagt“ worden. Diese seien ihm von Stunde zu Stunde nähergekommen. Alleine sei er allerdings nie gewesen: Die US-Armee hätte seinen Aufenthaltsort rund um die Uhr überwacht und seine Rettung geplant. Der Soldat habe Verletzungen davongetragen, aber es werde ihm wieder gut gehen. Dies sei das erste Mal in der Geschichte des Militärs, dass zwei US-Piloten getrennt voneinander tief im feindlichen Gebiet gerettet worden seien.
Kuwait meldet starke Schäden durch iranischen Drohnenangriff
Der Golfstaat Kuwait meldet nach Beschuss aus Iran schwere Schäden an Infrastruktur und Regierungsgebäuden. Nach Angaben des Energieministeriums wurden zwei Strom- und Entsalzungsanlagen durch iranische Drohnen erheblich beschädigt. Als Folge seien zwei Stromgeneratoren ausgefallen. Verletzte habe es nicht gegeben, hieß es.
Beim Einschlag einer weiteren Drohne in ein Gebäude des Finanzministeriums sei ebenfalls erheblicher Sachschaden entstanden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf das Ministerium. Verletzte habe es auch dort nicht gegeben, hieß es. Nach Angaben des Informationsministeriums traf eine Drohne zudem eine Anlage des Ölkonzerns Kuwait Petroleum Corporation. Dabei habe es ebenfalls keine Verletzten gegeben.
Die Armee des Landes hatte zuvor einen erneuten Beschuss durch Raketen und Drohnen gemeldet. Die Luftabwehr war im Einsatz. Seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe vor fünf Wochen feuert Iran im Gegenzug Raketen und Drohnen auf Kuwait und andere Golfstaaten, die US-Militärbasen beherbergen.
USA greifen Suchort von vermisstem US-Soldaten an
In Iran gibt es einem Bericht zufolge Luftangriffe in einem Gebiet, in dem sich das vermisste Besatzungsmitglied des abgeschossenen US-Kampfjets befinden soll. Die der Revolutionsgarde nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim zitierte in der Nacht einen örtlichen Gouverneur, wonach bei Angriffen, die er den USA und Israel zuschrieb, drei Menschen getötet worden seien. Die New York Times zitierte indes einen israelischen Beamten, Israels Militär teile Geheimdienstinformationen mit den USA und habe Angriffe in dem Gebiet, in dem der Pilot vermisst werde, ausgesetzt.
Keine der Angaben ließ sich bisher unabhängig überprüfen. Das US-Militär hat Medienberichten zufolge Spezialkräfte in den Süden Irans geschickt – auch um eine Gefangennahme des vermissten Waffenoffiziers der am Freitag abgeschossenen F-15E durch Iran zu verhindern. Iranische Medien berichten von hohen Geldsummen, die für seine Ergreifung versprochen worden sein sollen. Tasnim zitierte nun eine nicht genannte Militärquelle, wonach die USA angeblich die Hoffnung aufgegeben hätten, den Piloten zu retten. Sie bombardierten nun Orte, an denen er sich vermutlich aufhalte, um ihn zu töten, schrieb Tasnim.
Sollte Iran das Besatzungsmitglied zuerst finden, wäre das „ein großer Gewinn“ für Teheran, hatte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, dem britischen Sender BBC gesagt. Iran hätte dann „ein sehr starkes Druckmittel“. Rapp sprach deshalb von einer „kritischen Mission“ für die US-Streitkräfte. Der Pilot des Kampfjets konnte laut übereinstimmenden Medienberichten gerettet werden.
Iran macht für Irak Ausnahme bei Hormus-Sperrung
Iran hat den Irak von den Schifffahrtsbeschränkungen in der Straße von Hormus ausgenommen. „Das brüderliche Irak ist von allen Beschränkungen befreit, die wir in der Straße von Hormus verhängt haben“, erklärte ein iranischer Militärsprecher in einer arabischsprachigen Videobotschaft, die von der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA verbreitet wurde. Die Ausnahme könnte den Weg für bis zu drei Millionen Barrel irakisches Öl täglich freimachen – der irakische Ölexport war im März um rund 97 Prozent eingebrochen, nachdem Iran die wichtigste Exportroute der Region faktisch gesperrt hatte.
Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Schiffsverkehr durch die Meerenge nach wochenlangem Stillstand leicht zunimmt. Zuletzt passierten offenbar ein französisches Containerschiff und ein japanischer Tanker die Straße – die ersten Durchfahrten von Schiffen aus westlich orientierten Ländern seit Beginn des Konflikts. Unklar bleibt, ob Teheran diese Passagen nach diplomatischen Verhandlungen oder Absprachen mit einzelnen Reedereien genehmigt hat.
Durch die Straße von Hormus fließt normalerweise ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggashandels. Trotz der leichten Entspannung ist das Verkehrsaufkommen noch weit vom Vorkriegsniveau entfernt – und es bleibt offen, wann und in welchem Umfang die irakischen Ölfelder die Förderung wieder hochfahren können.
USA drängen auf Sperrung von Satellitenbildern über Iran und den Nahen Osten
Der führende Satellitenbild-Anbieter Planet Labs hat am Samstag angekündigt, Aufnahmen über Iran und dem weiteren Konfliktgebiet im Nahen Osten auf unbestimmte Zeit zurückzuhalten. Laut einer E-Mail des Unternehmens an seine Kunden habe die US-Regierung „alle Satellitenbild-Anbieter“ dazu aufgefordert – aus „Sicherheits- und operativen Geheimhaltungsgründen“, wie es hieß. Das berichtet die New York Times. Das Pentagon wollte sich dazu nicht äußern.
Planet Labs wird Bilder demnach künftig nur noch in Ausnahmefällen freigeben – etwa bei „dringenden, missionskritischen Anforderungen oder im öffentlichen Interesse“. Für den gesamten Iran, die Golfstaaten und bestehende Konfliktgebiete gilt zudem eine verlängerte Veröffentlichungsverzögerung. Die neue Regelung gilt rückwirkend für alle seit dem 9. März gesammelten Daten.
Der Schritt hat weitreichende Folgen für die unabhängige Berichterstattung: Journalisten und Forscher weltweit – auch von deutschen Medien – nutzen Satellitendaten, um Militärschläge zu dokumentieren, Truppenbewegungen zu verfolgen oder Kriegsschäden zu erfassen.
Trump pocht auf sein Ultimatum an Iran
US-Präsident Donald Trump droht Iran mit schweren Angriffen, sollte die Führung in Teheran sich nicht seinem Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus beugen. „Die Zeit läuft davon - 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die Bedingungen seien erfüllt, wenn Iran einem Abkommen zustimme oder die Straße von Hormus öffne.
Trump hatte gedroht, falls Iran die Meerenge nicht vollständig und „ohne Drohungen“ für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen. Sein Ultimatum dafür verschob er vergangene Woche noch einmal. Bis zum 6. April (US-Ortszeit, Nacht zum 7. April deutscher Zeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte der US-Präsident unter Verweis auf „sehr gute“ Gespräche an.
Rosatom evakuiert Mitarbeiter aus iranischem AKW Buschehr
Der russische Staatskonzern Rosatom zieht nach Berichten russischer Nachrichtenagenturen 198 Mitarbeiter aus dem iranischen Kernkraftwerk Buschehr ab. Die Entwicklungen nahe der Anlage verliefen nach dem schlimmsten anzunehmenden Szenario, zitieren die Agenturen Rosatom-Chef Alexej Lichatschow. Der russische Präsident Wladimir Putin sei über die Lage informiert worden.
Seit Kriegsbeginn sind schon mehrere Geschosse nahe dem AKW oder auf dessen Gelände eingeschlagen. Zuletzt wurden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna ein Mitarbeiter des Sicherheitspersonals getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt.
In den russischen Nachrichtenagenturen heißt es, die Evakuierung sei bereits geplant gewesen, bevor der Tod des iranischen Wachmanns durch Bombensplitter gemeldet worden sei.
Tausende demonstrieren auf Ostermärschen für Frieden
In mehreren deutschen Städten sind Menschen auf die Straße gegangen, um für weltweiten Frieden zu demonstrieren. Im Mittelpunkt der traditionellen Ostermärsche stehen die Kriege in Nahost sowie in der Ukraine. Am Münchner Ostermarsch unter dem Motto „Völkerrecht statt Faustrecht – Gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit!“ nahmen laut Veranstalter mehr als 2000 Personen teil. In Stuttgart zählte die Polizei etwa 3000 Teilnehmer, in Berlin um die 1000. In Freiburg, Mannheim, Wiesbaden und Augsburg demonstrierten jeweils mehrere Hundert. Bundesweit finden zahlreiche Demonstrationen statt.
In den 1980er-Jahren gingen bundesweit regelmäßig Hunderttausende bei Ostermärschen auf die Straßen. Damals habe die Angst vor einer nuklearen Eskalation ein breites Bündnis geschaffen, weit über den engeren Pazifismus hinaus, sagte der Friedensforscher Tobias Debiel der ARD. Inzwischen seien die Aufrufe zu den Ostermärschen zu einseitig und die Bewegung alt geworden. Es werde zum Beispiel in vielen Aufrufen nicht explizit benannt, dass Russland die Ukraine überfallen hat, sagte Debiel.
Bestimmte Schiffe mit Ziel Iran dürfen durch Straße von Hormus fahren
Iran erlaubt Schiffen mit lebenswichtigen Gütern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu den eigenen Häfen. Dies meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf ein offizielles Schreiben. Schiffe, die iranische Häfen ansteuern, müssen sich demnach mit den Behörden abstimmen und festgelegte Protokolle einhalten. Dies gelte auch für Schiffe, die sich derzeit im Golf von Oman befinden. Iran hält die Meerenge, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels fließt, als Vergeltung für die am 28. Februar begonnenen US-israelischen Angriffe weitgehend geschlossen.
Irak schließt Grenzübergang zu Iran nach Luftangriffen
Der Irak schließt den Grenzübergang Schalamtscheh zu Iran für den Handel und für Reisende. Das teilen die irakischen Grenzbehörden mit. Zuvor ist bei Luftangriffen auf einen Empfangsbereich auf der iranischen Seite ein irakischer Staatsbürger getötet worden, wie aus Sicherheitskreisen verlautet. Mindestens fünf weitere Iraker seien schwer verletzt worden. Die meisten von ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand.
Erneuter Angriff nahe Irans Atomkraftwerk Buschehr
Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter des Sicherheitspersonals getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden. Die Internationale Energieagentur (IAEA) teilte auf der Plattform X mit, sie sei vom Iran entsprechend informiert worden. Laut IAEA wurden keine erhöhten Strahlungswerte festgestellt.
Nach Angaben der Agentur Irna sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt. Es ist der vierte Einschlag eines Geschosses nahe dem AKW seit Kriegsbeginn. Die Atomanlage, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf.
Iran meldet Angriffe auf Petrochemie
Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe. Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äußern. Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.
Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak. Nach Angaben von Tasnim war auch der wichtige Grenzübergang Schalamtscheh in Chorramschahr Ziel eines amerikanisch-israelischen Luftangriffs. Es seien schwere Schäden entstanden. Es handelt sich um einen der wichtigsten Grenzübergänge für den Handel und Personenverkehr zwischen Iran und dem Irak.
Iranische Medien: Erneut Hinrichtung zweier Oppositioneller
In Iran sind einem Medienbericht zufolge erneut zwei Oppositionelle hingerichtet worden. Die beiden Männer hätten Verbindungen zur Organisation der Volksmudschahedin gehabt und seien wegen bewaffneter Angriffe verurteilt worden, melden iranische Medien. Details werden zunächst nicht bekannt. In den vergangenen Tagen hat es immer wieder Exekutionen von Gegnern der iranischen Führung mit diesem Hintergrund gegeben.
Insider: UN-Abstimmung über Schutz von Handelsschiffen in Straße von Hormus vertagt
Der UN-Sicherheitsrat stimmt Insidern zufolge voraussichtlich erst in der kommenden Woche über die von Bahrain eingebrachte Resolution zum Schutz der Handelsschifffahrt in und um die Straße von Hormus ab. Ein ursprünglich für Freitag angesetztes und dann auf Samstag verschobenes Treffen der 15 Mitgliedstaaten sei erneut vertagt worden, sagen mehrere Diplomaten. Ein genauer Termin stehe noch nicht fest.
Der Entwurf stößt auf Widerstand von Ländern wie China und Russland und ist bereits abgeschwächt worden. Die Veto-Macht China lehnt eine Ermächtigung zur Gewaltanwendung strikt ab. Die UN-Vertretung Bahrains äußert sich zunächst nicht zu den Gründen für die Verschiebung.
Abgeschossener US-Jet in Iran setzt Trump unter Druck
Nach dem ersten feindlichen Abschuss eines US-Kampfjets in Iran seit Kriegsbeginn ist der Verbleib eines Besatzungsmitglieds ungewiss. Nach fünf Wochen Kampfhandlungen war es laut iranischen Angaben und US-Medienberichten nicht der einzige Rückschlag, den die Vereinigten Staaten am Freitag erlitten: Demnach traf Iran auch ein US-Kampfflugzeug vom Typ A-10 in der Region des Persischen Golfs nahe der Straße von Hormus.
Wie die Sender NBC News und CBS News unter Berufung auf US-Beamte berichteten, unterstützte die Maschine eine Such- und Rettungsmission, nachdem Iran zuvor den Kampfjet vom Typ F-15E über seinem Territorium abgeschossen hatte. Der Pilot des Flugzeugs vom Typ A-10 schaffte es mehreren US-Medien zufolge, seine beschädigte Maschine in den Luftraum Kuwaits zu steuern und sich in Sicherheit zu bringen. Iran traf nach Informationen von NBC News und der Washington Post auch zwei Black-Hawk-Hubschrauber, die demnach ebenfalls an den Such- und Rettungsmaßnahmen beteiligt waren. Soldaten seien verletzt worden, konnten sich aber in Sicherheit bringen, hieß es.
Die Vorfälle stellen eine weitere Eskalation des von den USA und Israel begonnenen Krieges dar und zeigen: Iran ist immer noch dazu in der Lage, den Angreifern gefährlich zu werden. Präsident Donald Trump setzt das unter Druck. Er und sein Team hatten zuletzt den Eindruck erweckt, dass US-Flugzeuge in Irans Luftraum keine Angriffe mehr fürchten mussten. Die USA hätten die Lufthoheit erlangt, hieß es. Immer wieder suggerierte der Präsident: Die militärischen Fähigkeiten Teherans seien bereits nahezu vernichtet.
Die USA hielten sich nach den Rückschlägen zunächst sehr bedeckt. Eines der beiden Besatzungsmitglieder der Maschine vom Typ F-15E konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge nach dem Absturz gerettet werden.
Auf die Frage, was er tun würde, falls das noch gesuchte, andere Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, sagte Trump laut der britischen Zeitung The Independent in einem Telefoninterview: „Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil – wir hoffen, dass das nicht passieren wird.“ Etwaige Gespräche mit Iran sieht Trump durch den Absturz des Kampfjets NBC News zufolge nicht beeinflusst.












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